Zulieferer Hella streicht in Lippstadt über 400 Stellen

Von Lina Demmel 1 min Lesedauer

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Hella hatte im Februar einen größeren Stellenabbau angekündigt. Jetzt wird er in Lippstadt konkret.

Forvia Hella will sich in Zukunft am Standort Lippstadt auf die Fertigung von Scheinwerfern fokussieren.(Bild:  Hella)
Forvia Hella will sich in Zukunft am Standort Lippstadt auf die Fertigung von Scheinwerfern fokussieren.
(Bild: Hella)

Der Automobilzulieferer Forvia Hella will die Lichtproduktion am Standort Lippstadt neu ausrichten. Wie das Unternehmen mitteilt, soll das Werk verkleinert werden und künftig ausschließlich Scheinwerfer fertigen. Neue Projekte anderer Produktgruppen (Heckleuchten, Innen- und Karosseriebeleuchtung) sollen nicht mehr an das Werk vergeben und bestehende Serien- und Nachserienproduktionen dieser Produktgruppen sukzessive verlagert werden, heißt es weiter.

Deshalb sollen in den betroffenen Bereichen etwa 420 Arbeitsplätze in Lippstadt abgebaut werden. Die Maßnahmen sollen bis spätestens Mitte 2026 umgesetzt werden – so sozialverträglich wie möglich, teilt Hella mit.

Das Management reagiere mit dieser Maßnahme auf strukturelle Veränderungen im europäischen Marktumfeld: eine geringere Fahrzeugproduktion, ein hohes Kostenniveau sowie sich ändernde Kunden- und Zuliefererstrukturen. Eine Spezialisierung sei deshalb notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Diese erfolge im Zuge der allgemeinen Strategie, die Lichtwerke weltweit schrittweise auf eine Produktgruppe auszurichten. Dadurch könnten die produzierten Stückzahlen pro Linie deutlich erhöht und die Wettbewerbsfähigkeit der Produktion durch Skaleneffekte gesteigert werden.

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