Zulieferer Franken Guss leitet Schutzschirmverfahren ein

Von Automobil Industrie 1 min Lesedauer

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Der fränkische Zulieferer Franken Guss will einen Restrukturierungsplan aufstellen und mit eigener Kraft binnen drei Monate aus der Misere kommen.

Der Zulieferer Franken Guss will sich über das sogenannte Schutzschirmverfahren restrukturieren. (Bild:  Franken Guss)
Der Zulieferer Franken Guss will sich über das sogenannte Schutzschirmverfahren restrukturieren.
(Bild: Franken Guss)

„Eine bisher nie gekannte Kostenexplosion“, hat der „Main-Post“ zufolge dazu geführt, dass das fränkische Traditionsunternehmen nun in ein Schutzschirmverfahren geht. Kurzfristig erforderliche Bewertungskorrekturen haben das Vertrauen der Finanzmärkte in das Unternehmen untergraben und die Krise dynamisiert, heißt es weiter. Erschwerend kam hinzu, dass der Markt für Elektromobilität um etwa 35 Prozent eingebrochen ist – doch gerade hier habe Franken Guss viel Geld in die Gießerei und die Bearbeitung investiert.

Das Schutzschirmverfahren ist nun auf drei Monate angelegt. In dieser Zeit gelte es, in enger Abstimmung mit Stakeholdern und Beratern einen Restrukturierungsplan aufzustellen. Der Geschäftsbetrieb laufe währenddessen wie gehabt weiter. Die Geschäftsführung bleibt im Amt, ihr wird allerdings ein vorläufiger Sachverwalter als Kontrolleur zur Seite gestellt. Die 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen weiterhin ihren Lohn, allerdings nun von der Agentur für Arbeit.

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