Kabelsätze Gebauer und Griller: Neue Kapazitäten in Europa und Mexiko

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Das in Bulgarien geplante neue Werk des Zulieferers wird früher fertig als geplant. Außerdem erweitert Gebauer und Griller seinen Standort in Mexiko.

So soll das erweiterte Werk von Gebauer und Griller in Mexiko aussehen.(Bild:  Gebauer & Griller Kabelwerke)
So soll das erweiterte Werk von Gebauer und Griller in Mexiko aussehen.
(Bild: Gebauer & Griller Kabelwerke)

Der bereits im Sommer kommunizierte Bau eines zusätzlichen Produktionsstandortes in Russe, Bulgarien, konnte durch den Erwerb eines bereits bestehenden Objekts beschleunigt werden. Wie Gebauer und Griller nun mitteilt, entfällt damit ein Neubau der Werkshallen. Statt der geplanten 13.000 m2 stünden damit 18.000 m2 Fläche für die Produktion von Hochvolt-Kabelsätzen zur Verfügung.

Der Kauf der Immobilie wirke sich zudem positiv auf den Projektablauf aus: Die Vorserienproduktion könne im Mai 2024 beginnen. Die reguläre Serienproduktion ist für Sommer 2025 geplant. In der früheren Meldung wurden bis zu 100 Arbeitsplätze für den neuen Standort kommuniziert.

Ausbau des Werkes in Mexiko

Der Zulieferer erwartet zudem ein höheres Auftragsvolumen bei Daten- und Batteriekabeln. Deshalb werde die GG Gruppe die bestehenden Produktionskapazitäten in San Juan del Río (Mexiko) erweitern. Wie es heißt, soll ein zusätzliches Produktionsgebäudes errichtet werden. Die Bauarbeiten starten Anfang nächsten Jahres. Die Serienproduktion soll bereits im Frühsommer 2024 den Betrieb aufnehmen.

In einer ersten Ausbaustufe soll das Gelände eine Produktionsfläche von 5.000 m2 und dazugehörige 600 m2 Sozial- und Büroflächen bieten. Laut Mitteilung wird die lokale Belegschaft um weitere 100 Mitarbeiter aufgestockt.

Sparprogramm zeigt Wirkung

Bei Gebauer und Griller läuft momentan ein Programm, mit dem konzernweit Kosten gesenkt werden sollen. Die Maßnahmen würden momentan „überwiegend planmäßig“ bearbeitet, teilt das Unternehmen mit. Nach der ersten Hälfte des Geschäftsjahres wurde das Umsatzziel zwar nicht erreicht, ein gesteigertes operatives Ergebnis stimmt die Geschäftsführen jedoch optimistisch.

Das Unternehmen produziert Drähte, Kabel und Leitungssysteme. Im Jahr 2020 wurde die Aufzugsparte ausgegliedert. Seitdem will sich der Zulieferer auf die Automobilbranche konzentrieren. Im Fokus stehen dabei Produkte für E-Autos sowie Daten- und Signalleitungen für Sensoren und Steuereinheiten in Fahrzeugen.

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