E-Mobilität Geely ist Polestars neuer Hauptaktionär

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Volvo hat einen Großteil der Anteile am E-Auto-Unternehmen Polestar an die Geely Holding veräußert. Der Autohersteller bleibt aber weiterhin als Anteilseigner involviert.

Die Produktion des Polestar 3 in Chengdu, China.(Bild:  Polestar AG)
Die Produktion des Polestar 3 in Chengdu, China.
(Bild: Polestar AG)

Anfang Februar 2024 hatte die Neuigkeit die Runde gemacht, dass sich das schwedische Unternehmen Volvo von Anteilen am E-Fahrzeug-Joint-Venture Polestar trennen wolle. Als Partner für diese Transaktion stand die Zhejiang Geely Holding Group im Raum, die wiederum Mehrheitsaktionär an Volvo Cars ist. Diese Transaktion ist laut vorliegenden Informationen jetzt vollzogen.

In der Nacht zum 23. Februar 2024 bestätigten die Verantwortlichen von Polestar, dass Geely Sweden Holding rund 30 Prozent der Volvo-Anteile an Polestar übernimmt, jedoch nicht ausnahmslos alle Aktien. Geely hält jetzt erstmals eine direkte Beteiligung an dem Unternehmen. Weiterhin bleibt Volvo mit 18 Prozent an Polestar beteiligt. Wie bereits zuvor bekannt war, arbeiten die beiden schwedischen Autohersteller weiterhin im Bereich der Forschung und Entwicklung, in der Fertigung, im Kundendienst sowie im Vertrieb zusammen. So werden etwa Polestar-Fahrzeuge weiterhin von Volvo-Händlern gewartet.

Vollwertiges Mitglied der Geely-Gruppe

Polestar ist mit dieser Transaktion, wie die anderen Automobilhersteller Volvo, Zeekr und Lotus, zu einem gleichberechtigten und eigenständigen Mitglied der Geely-Gruppe geworden.

Polestar-CEO Thomas Ingenlath freut sich über die neuen Aktionäre und die weiterhin bestehende Beziehung zu Volvo Cars. Die Kunden könnten weiterhin von der bestehenden Zusammenarbeit profitieren, auch im Bereich des Vertriebs und des Kundendienstes, was für Sicherheit und Konsistenz sorge. „Die größere Unterstützung durch Geely kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für Polestar, da wir unsere beiden Performance SUVs, Polestar 3 und Polestar 4, auf den Markt bringen – ein wichtiger Schritt in unserer Entwicklung“, so Ingenlath.

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