Zulieferer Kunststoffteile-Hersteller Gerhardi insolvent

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Die Gerhardi Kunststofftechnik GmbH aus Lüdenscheid ist finanziell in Schieflage geraten. Der Zulieferer hat beim Amtsgericht einen Insolvenzantrag gestellt.

Der Lüdenscheider Kunststoffteile-Hersteller Gerhardi hat Insolvenz angemeldet.(Bild:  Gerhardi Kunststofftechnik GmbH)
Der Lüdenscheider Kunststoffteile-Hersteller Gerhardi hat Insolvenz angemeldet.
(Bild: Gerhardi Kunststofftechnik GmbH)

Der Automobilzulieferer Gerhardi hat am Montag (25.11.) einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Hagen gestellt. Das geht aus einer Bekanntmachung auf dem Portal „Insolvenzbekanntmachungen.de“ hervor. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Jan-Philipp Hoos von der Kanzlei White & Case bestellt. Gerhardi beschäftigt insgesamt 1.500 Mitarbeiter. Wie es für die nun weitergeht, ist unklar. Der Insolvenzverwalter war laut dpa zunächst nicht für eine Reaktion zu erreichen.

Harte Zeiten für Automobilsektor

Gerhardi zählt nach eigenen Angaben zu Europas größten Entwicklern und Produzenten für galvanisierte und technisch anspruchsvolle Kunststoffteile. Außer in Lüdenscheid, Altena und Ibbenbüren hat das Unternehmen noch einen Standort in Montgomery im US-Bundesstaat Alabama. Das Unternehmen wurde 1796 gegründet. Damals produzierte die Firma Schnallen aus Messing und Kupfer.

Die deutsche Autoindustrie steckt bekanntlich in der Krise, was nun auch Gerhardi zu spüren bekommt. Beim Autobauer Volkswagen etwa stehen Lohnkürzungen, Werksschließungen und ein Stellenabbau im Raum. Andere Hersteller und Zulieferer wie ZF, Continental und Bosch kündigten zuletzt bereits an, Arbeitsplätze abzubauen.

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