Branchenkrise
VW will weiterhin Werke schließen – Bosch verringert Arbeitszeit

Quelle: dpa 3 min Lesedauer

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Die Krise bei Volkswagen ist enorm, VW-Chef Thomas Schäfer hält an drastischen Sparplänen fest. Und auch der Zulieferer Bosch muss kämpfen.

VW-Chef Thomas Schäfer hält an den Plänen fest, Werke zu schließen.(Bild:  Volkswagen)
VW-Chef Thomas Schäfer hält an den Plänen fest, Werke zu schließen.
(Bild: Volkswagen)

Volkswagen hält trotz des Widerstands seiner Beschäftigten an den Plänen fest, Werke in Deutschland zu schließen. „Wir müssen unsere Kapazitäten verringern und an die neuen Realitäten anpassen“, sagte VW-Markenchef Thomas Schäfer der „Welt am Sonntag“. Dazu gehörten neben den Fahrzeugwerken auch die Komponentenstandorte. Auf die Frage, ob VW auf eine Werkschließung verzichten könne, sagte Schäfer: „Wir sehen das aktuell nicht.“

Auch Kündigungen wollte Schäfer weiter nicht ausschließen. Der Stellenabbau „über die demografische Kurve und mit den bisherigen Instrumenten wie Altersteilzeit und Aufhebungsangeboten wird nicht reichen“, sagte er. Das würde zu lange dauern. Bei der Neuaufstellung der Marke denke er an einen Zeitraum von drei oder vier Jahren. „Es bringt nichts, eine Restrukturierung bis 2035 zu ziehen. Dann hätte uns der Wettbewerb längst abgehängt.“

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