Zulieferer Gestamp auf der IZB: Ideen für Karosserie, Fahrwerk und Mechanik
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Mit Produkten zu Karosserie, Fahrwerk und Mechanik will Gestamp leichtere und sichere Fahrzeuge ermöglichen – die weniger Energie verbrauchen.
Der Top-100-Automobilzulieferer Gestamp zeigte jüngst auf der IZB in Wolfsburg zahlreiche Innovationen, die leichtere und sicherere Fahrzeuge hervorbringen, die weniger Energie verbrauchen und somit die Umwelt entlasten. Gigastamping statt Gigacasting lautete zum Beispiel die Antwort auf die Anforderungen der Kunden, Karosserien günstiger zu produzieren. „Unsere Gigastamping-Bauteile werden mittels Warmumformung in einem Hub hergestellt“, erklärte R&D-Programmmanager Thomas Linn. Der Vorteil: „Das ermöglicht uns eine Funktionsintegration von 16 bis 18 Bauteilen in einer einzigen Umformung. Das senkt die Kosten im Zusammenbau der Bauteile und verringert den Materialaufwand.“ Zudem seien die gepressten Großteile crashoptimiert.
Ferner stellte Gestamp das neue Verfahren Multistep 2.0 vor. Es ermöglicht nach Unternehmensangaben eine gleichmäßige Härteverteilung über das gesamte Bauteil sowie den Einsatz einer neuen Stahlgüte, die das Leichtbaupotenzial im Vergleich zu herkömmlichen Stählen erhöht. „Mit unserem Multistep 2.0-Prozess können wir die Warmumformung in mehreren Stufen abbilden, um etwa Verschnitte und Folgeprozesse weiter zu reduzieren“, sagte Linn.
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