E-Mobilität Großauftrag für Zulieferer Mahle

Von Lina Demmel 1 min Lesedauer

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Der Zulieferer hat sich zwei Großaufträge für seine Thermomanagement-Module gesichert. Darunter ist der größte Einzelauftrag in der Geschichte Mahles.

Das Thermomanagement-Modul von Mahle reduziert Bauraum und Kosten. Es arbeitet deutlich effizienter und kann die Reichweite eines E-Autos um bis zu 20 Prozent erhöhen.(Bild:  Mahle)
Das Thermomanagement-Modul von Mahle reduziert Bauraum und Kosten. Es arbeitet deutlich effizienter und kann die Reichweite eines E-Autos um bis zu 20 Prozent erhöhen.
(Bild: Mahle)

Mahle hat sich zwei Großaufträge für Thermomanagement-Module gesichert. Eine der Nominierungen kommt von einem „etablierten Fahrzeughersteller“, teilt der Zulieferer mit. Es ist den Angaben zufolge der größte Einzelauftrag in der Historie des Unternehmens. Der zweite Auftrag kommt von einem der neuen Autohersteller aus dem asiatischen Raum. Das Gesamtauftragsvolumen beider Projekte betrage knapp 1,5 Milliarden Euro.

Mahle führt bislang einzeln verbaute Komponenten in Thermomanagement-Module zusammen, die die Temperatur von Batterie, Fahrzeuginnenraum, Antriebsstrang und Leistungselektronik steuern. Die Module seien dabei deutlich effizienter als ihre Einzelteile und könnten die Reichweite eines E-Autos um bis zu 20 Prozent erhöhen. Einen positiven Effekt gibt es zudem auf die Ladezeit der Akkus. Der Modulansatz von Mahle ermögliche kleinere Bauräume und reduziere den Montageaufwand.

Verbindung von Kälte- und Kühlmittelkreislauf

Jumana Al-Sibai, Mitglied der Mahle Konzern-Geschäftsführung und verantwortlich für den Geschäftsbereich Thermomanagement, will durch die gesamtheitliche Betrachtung der thermischen Systeme in Fahrzeugen für Kunden maßgeschneiderte Konzepte entwickeln. Mahle hat in beiden Modulen seine Einzelkomponenten, wie den elektrischen Kompressor, Wärmeübertrager, Kältemittelventile sowie weitere Komponenten, in einer Einheit zusammengefasst. Eines der Module sei dabei besonders hochintegriert, denn es verbindet den Kältemittelkreislauf mit den Kühlmittelkreisläufen. Damit soll sichergestellt werden, dass Batterie, Antriebsstrang und Fahrzeuginnenraum sowohl im Winter mit ausreichend Wärme versorgt als auch im Sommer bestmöglich gekühlt werden.

Mahle schätzt das Umsatzpotenzial beim Thermomanagement im E-Auto dreimal höher als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Der Markt für diese Technik wächst durch die E-Mobilität deutlich: Von rund 35 Milliarden Euro globalem Marktvolumen für Thermomanagement-Produkte im Jahr 2021 ausgehend rechnet Mahle mit über 50 Milliarden Euro für das Jahr 2030. Der Konzern will an diesem Wachstum überproportional teilhaben.

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