Brennstoffzelle Hyundai und Škoda Group prüfen gemeinsame Wasserstoffprojekte

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die beiden Unternehmen wollen Studien durchführen. Später könnte Škoda Auto in seinen Serienfahrzeugen die Brennstoffzellensysteme von Hyundai einsetzen.

Hyundai-Europazentrale in Offenbach am Main.(Bild:  Hyundai)
Hyundai-Europazentrale in Offenbach am Main.
(Bild: Hyundai)

Die Hyundai Motor Company und Škoda Group (Busse und Straßenbahnen) gehen gemeinsam das Thema Wasserstoffmobilität an. Beide Unternehmen haben mitgeteilt, eine entsprechende Absichtserklärung (MOU, Memorandum of Understandig) unterzeichnet zu haben.

Vereinbart wurden demnach gemeinsame Studien über Wasserstoff-Brennstoffzellensysteme und -techniken sowie Mobilitätsprojekte und -produkte. Untersucht werden soll zudem wie ein Wasserstoff-Ökosystem aufgebaut sein soll, dessen Wertschöpfungskette über die Mobilität hinaus geht.

Blick über die Mobilität hinaus

Es werde zudem geprüft, dass Hyundai sein Brennstoffzellensystem und seine Brennstoffzellentechnik an Škoda Auto liefert. Geplant sind außerdem Machbarkeitsstudien für Brennstoffzellen-Systemanwendungen außerhalb des Mobilitätsumfelds.

„Unsere Zusammenarbeit mit der Hyundai Motor Company zielt darauf ab, über nationale Grenzen hinauszublicken und breitere Märkte zu erschließen, in denen diese Technik einen größeren Einfluss haben kann“, sagte Petr Novotný, CEO der Škoda Group.

Wasserstoff-Ökosystem aufbauen

Die Hyundai Motor Group hat Ende 2020 mit „HTWO“ einen neuen Geschäftsbereich gegründet. Er soll verschiedene Geschäftsmodelle in der gesamten Wertschöpfungskette des Energieträgers Wasserstoff entwickeln. Hyundai liefert zum Beispiel seine Brennstoffzellensysteme an den Fahrzeughersteller Enginius. Das koreanische Unternehmen hat selbst in diesem Jahr einen autonomen, wasserstoffbetriebenen Lkw vorgestellt.

Im Pkw-Segment bietet Hyundai mit dem Nexo ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle an. In Brüssel und Paris gibt es Taxi-Flotten, die unter anderem dieses Modell einsetzen.

Über Škoda Group

Nach mehr als 165 Jahren des Bestehens ist Škoda, direkter Nachfolger der im Jahr 1859 von Graf Wallenstein gegründeten Maschinenfabrik, eines der führenden europäischen Unternehmen im Bereich der Verkehrstechnik. Als sein Kerngeschäft nennt das Unternehmen Niederflurstraßenbahnen, Trolleybusse, Elektrolokomotiven, Nahverkehrszüge, Elektromotoren und komplette Antriebe für Verkehrssysteme.

(ID:50176710)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung