IAA Mobility 2023 VDA-Präsidentin: „Die Alarmanlagen können nicht laut genug schrillen“

Von Claus-Peter Köth Lesedauer: 11 min |

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Hildegard Müller über die größten Herausforderungen der Automobilindustrie, den internationalen Standortwettbewerb, den Hochlauf der E-Mobilität sowie ihre Erwartung an die IAA Mobility in München.

VDA-Präsidentin Hildegard Müller: „Berlin und Brüssel müssen den harten Wettbewerb endlich ernst nehmen und eine langfristige Stärkung des Standortes entwickeln.“
VDA-Präsidentin Hildegard Müller: „Berlin und Brüssel müssen den harten Wettbewerb endlich ernst nehmen und eine langfristige Stärkung des Standortes entwickeln.“
(Bild: Dominik Butzmann/VDA; © Pixel-Shot - stock.adobe.com)

Frau Müller, wie geht es der deutschen Automobilindustrie? Was sind aktuell die größten Herausforderungen?

Der nüchterne Blick auf die Zahlen zeigt: Wir sind weiterhin deutlich vom Vorkrisenniveau entfernt, und das jetzige Wachstum beruht weitgehend auf einem Auftragsstau. Der Ausblick ist zudem getrübt. Die Auftragseingänge sind deutlich zurückgegangen, analog zur rückläufigen gesamtwirtschaftlichen Lage. Deshalb sehen wir für die kommenden Quartale große Herausforderungen für die Branche.