10.08.2016

Motek: INFICON zeigt Dichtheitsprüfung für alle Fertigungsphasen von Elektrofahrzeug-Batterien

Die INFICON GmbH aus Köln rückt auf der diesjährigen Motek in Stuttgart die Dichtheitsprüfung und Lecksuche an Batterien für EV/HEV-Fahrzeuge ins Zentrum seiner Messepräsentation (10.-13. Oktober 2016, Halle 3, Stand 3164).

INFICON (www.inficonautomotive.com) gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Instrumenten und Geräten für die Dichtheitsprüfung. Auf der Motek zeigt Inficon Dichtheitsprüf- und Lecksuch-Lösungen für alle Phasen im Fertigungs- und Wertschöpfungsprozess der EV/HEV-Batterien: von der Helium-Vakuum-Prüfung einzelner Batteriezellen über die Helium-Schnüffellecksuche an größeren Batteriemodulen und -packs bis hin zur Kühl- und Kältemittel-Schnüffellecksuche nach der Endmontage. Ebenfalls in diesem Jahr auf dem INFICON Stand zu sehen ist die Roboter-Schnüffellecksuche an Hydraulik-Druckbehältern für LKW.

 

Batterie-Dichtheit über den ganzen Wertschöpfungsprozess hinweg sichern

Mit der EV/HEV-Technologie kommen neue Dichtheitsprüfanforderungen auf die Automotive-Branche zu. Dies beginnt damit, dass jede einzelne Batteriezelle zuverlässig gegen ein Eindringen von Luftfeuchtigkeit und Luft geschützt sein muss. Darum empfiehlt sich hier eine Helium-Vakuumprüfung gegen eine Grenzleckrate von 10-5 bis 10-6 mbar∙l/s. Bei einem großen chinesischen Hersteller von Batteriezellen ist zu diesem Zweck schon eine größere Zahl von modularen Dichtheitsprüfgeräten des Typs INFICON LDS3000 im Einsatz. Sind die einzelnen Zellen dann zu größeren Batterie-Modulen – oder noch später zu Batterie-Packs – zusammengefasst, muss in der Fertigung jedesmal die Dichtheit des Kühlkreislaufs sichergestellt werden. Dazu eignet sich beispielsweise das Helium-Schnüffellecksuchgerät Protec P3000 von INFICON. Die Integrität des Batteriepacks nach außen (IP67) kann sehr gut mit dem Sensistor Sentrac Schnüffellecksuchgerät überprüft werden. Schließlich hat der Fahrzeughersteller nach der Endmontage noch selbst die Dichtheit der verbauten EV/HEV-Batterie zu prüfen: Als Multigas- bzw. Kältemittel-Schnüffellecksuchgerät weist der INFICON Ecotec E3000 dann den Austritt beliebiger Kühl- und Kältemittel unmittelbar nach.

 

Roboter-Schnüffellecksuche an Hydraulik-Druckbehältern

Zudem führt INFICON auf seinem Motek-Stand in diesem Jahr die automatische Schnüffellecksuche an Hydraulik-Druckbehältern vor, die in LKWs verbaut werden. Bei diesem sogenannten Roboter-Schnüffeln wird eine Schnüffelspitze automatisch von einem Roboterarm in einem definierten Weg über die gesamte Oberfläche eines Bauteils – hier: des Druckbehälters – geführt. Etwaige Lecks am Hydraulik-Druckbehälter werden durch das sehr schnelle und flexible Verfahren der Roboter-Schnüffellecksuche zuverlässig identifiziert.