Zulieferer Kiekert-Insolvenz: Ausgang weiter offen

Von Gerald Scheffels 2 min Lesedauer

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Sechs Wochen nach dem Insolvenzantrag der Kiekert AG ist noch nicht entschieden, ob das Insolvenzverfahren eröffnet wird. Der Insolvenzverwalter informiert über den aktuellen Stand.

Kiekert ist Weltmarktführer für Kfz-Schließsysteme: Noch ist nicht entschieden, ob das Insolvenzverfahren eröffnet wird.(Bild:  Kiekert)
Kiekert ist Weltmarktführer für Kfz-Schließsysteme: Noch ist nicht entschieden, ob das Insolvenzverfahren eröffnet wird.
(Bild: Kiekert)

Die Branche traf die Nachricht unerwartet: Am 23. September 2025 hat die Kiekert AG in Heiligenhaus Insolvenz angemeldet mit der Begründung, dass der Eigentümer, die chinesische North Lingyun Industrial, Geldmittel im dreistelligen Millionenbereich nicht bereitgestellt habe.

Das Amtsgericht Wuppertal ordnete daraufhin die vorläufige Insolvenzverwaltung an und bestellte Joachim Exner (Foto) von der Kanzlei Dr. Beck & Partner, Nürnberg, zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Sein Ziel ist die Stabilisierung und Fortführung des Geschäftsbetriebs: „Gemeinsam mit den Verfahrensbeteiligten führen wir Verhandlungen, um alle Optionen zur Neuausrichtung zu prüfen.“