Sensortechnik Wie Microvision die Lidar-Krise überwinden will

Von Sven Prawitz 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Lidar-Branche erlebte Hype und Crash. Microvision-Chef Glen de Vos wählt den klassischen Ansatz: einheitliche Architektur und vereinfachte Spezifikationen statt All-in-one-Sensoren.

Lidarsensoren in einer Satellitenanordnung: in den Ecken für den Nahbereich und mittig oben für die Ferne.(Bild:  Microvision)
Lidarsensoren in einer Satellitenanordnung: in den Ecken für den Nahbereich und mittig oben für die Ferne.
(Bild: Microvision)

Es ist noch keine zehn Jahre her, da lief die Lidar-Branche richtig heiß. Die Unternehmensberatung Yole Développement bezifferte damals den Anstieg privater Investitionen in Lidar-Unternehmen von acht Millionen US-Dollar im Jahr 2015 auf jeweils 400 Millionen US-Dollar für 2016 und 2017.

Die mediale Aufmerksamkeit war groß, weil mehrere Dinge zusammenkamen. Eine neue Technik stand vor ihrer Serienreife, und viele Investoren wollten die Gelegenheit eines neu entstehenden Marktes nicht verpassen. Hinzu kam die Euphorie für selbstfahrende Autos. Das größte Problem damals: die Stückkosten der Lidarsensoren.