Lidarsensoren Der nächste Zukunftsmarkt in chinesischer Hand

Von Gerd Scholz 5 min Lesedauer

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Der Markt für Lidarsensoren boomt – und ist fast komplett in der Hand chinesischer Zulieferer, die in Massen und sehr kostengünstig produzieren. Können westliche Hersteller das Blatt noch wenden?

Robotaxi von Motional, einem Joint Venture von Hyundai und Aptiv: Für das Fahrzeug auf Basis eines Hyundai Ioniq 5 liefert der chinesische Weltmarktführer Hesai die Nahbereichslidarsensoren.(Bild:  Hesai)
Robotaxi von Motional, einem Joint Venture von Hyundai und Aptiv: Für das Fahrzeug auf Basis eines Hyundai Ioniq 5 liefert der chinesische Weltmarktführer Hesai die Nahbereichslidarsensoren.
(Bild: Hesai)

Im Jahr 2024 sind den Analysten der Yole Group zufolge weltweit mehr als 1,6 Millionen Lidarsysteme im Wert von knapp 860 Millionen US-Dollar in Pkw und Robotaxis verbaut worden, mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor (+ 67 %). 92 Prozent der Lidarsysteme wurden von chinesischen OEMs verbaut.

Und diese Systeme stammen fast ausschließlich von chinesischen Zulieferern. Bei Pkw-Lidar haben sie 93 Prozent Marktanteil erobert. Im Automotive-Gesamtmarkt, der Pkw und Robotaxis umfasst, sieht es nur geringfügig anders aus. Hier kamen die chinesischen Lieferanten Yole zufolge auf 89 Prozent.