Nutzfahrzeuge MAN startet Batterie-Serienproduktion in Nürnberg

Von Lina Demmel 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

MAN Truck & Bus hat in Nürnberg die Batterie-Serienproduktion gestartet. In den kommenden Jahren sollen weitere 150 Millionen investiert werden.

MAN hat in Nürnberg seine Batterieproduktion gestartet. (Bild:  MAN)
MAN hat in Nürnberg seine Batterieproduktion gestartet.
(Bild: MAN)

MAN Truck & Bus hat in Nürnberg seine Batterieproduktion offiziell gestartet. Der Münchner Nutzfahrzeughersteller kündigte an, dort in den kommenden Jahren weitere 150 Millionen Euro, zusätzlich zu den bereits geflossenen 100 Millionen Euro, investieren zu wollen. Bei der nächsten Batteriegeneration sollen neben den Packs auch die Module am Standort produziert werden.

Von den zusätzlichen Investitionen werden etwa 18 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und dem Freistaat Bayern gefördert, wie MAN mitteilt. Überdies fördert der Freistaat Bayern die Forschung und Entwicklung zur Batterietechnik am MAN-Standort Nürnberg mit circa 30 Millionen Euro. Mit diesen Mitteln sollen die Batteriemontage, Zellchemie und ‑alterung sowie Batteriesicherheit verbessert werden. Insgesamt werden laut MAN durch die Investitionen in Nürnberg etwa 400 Arbeitsplätze gesichert. 

MAN Nürnberg: 50.000 Batteriepacks pro Jahr

Am MAN-Standort Nürnberg werden Batteriepacks in drei Formfaktoren hergestellt. Ein flacher Formfaktor kommt in einem batterieelektrischen Stadtbus zum Einsatz. Zwei weitere Formate finden Anwendung in den elektrischen Lkw mit Gesamtgewichten von zwölf bis 50 Tonnen. Der Start der Serienproduktion der MAN eTrucks eTGS und eTGX in München ist für Juni dieses Jahres geplant. In der aktuellen Ausbaustufe können 50.000 Batteriepacks pro Jahr in Nürnberg produziert werden. Das neue Gebäude M50 ist allerdings darauf ausgelegt, dass 100.000 Einheiten pro Jahr hergestellt werden können, heißt es in der Mitteilung.

Neben der Batterieproduktion wurde in diesem Jahr die Produktion der neuesten Generation von MAN-Dieselmotoren, die im neuen Antriebsstrang D30 PowerLion zum Einsatz kommt, gestartet. Circa 250 Millionen Euro hat MAN dafür aufgewendet. Aktuell geht das Unternehmen davon aus, dass im Jahr 2030 knapp die Hälfte der Lkw in Europa und etwa 90 Prozent der Stadtbusse mit Zero-Emission-Antrieb ausgeliefert werden sollen. Der verbrauchsreduzierte Motor D30 wird also noch bis weit in die 2030er-Jahre benötigt werden, schreibt MAN.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung