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Mercedes-AMG C 63 S Coupé: Der Schöne und das Biest

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„Fahrdynamik mit passender Begleitmusik“

Das funktioniert natürlich auch auf der regulären Straße, der Verzicht auf elektronische Helferlein will aber wohlüberlegt sein. Schon in der „Sport+“-Einstellung lassen PS-Zahl und Drehmoment das Heck des AMG C 63 Coupé schnell ausbrechen. Umgekehrt macht sich der Motor umso mehr bemerkbar, je sportintensiver das Fahrprogramm ist.

Das Brummeln des Achtzylinders im Leerlauf und das aggressive Fauchen des Triebwerks beim Beschleunigen – das ist es, was Fans kraftstrotzender Autos hören wollen (auch wenn das der Nachbar, der am Sonntag vom C 63 AMG Coupé geweckt wird, wenn sich dessen Besitzer zur frühmorgendlichen Ausfahrt aufmacht, vielleicht anders sieht). Weber jedenfalls beschreibt das akustische Gesamtpaket als „Fahrdynamik mit passender Begleitmusik“.

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Wer sich wiederum mit dem AMG C 63 Coupé zu einer beschaulichen Langstreckenfahrt aufmacht, tut gut daran, den Sport+-Modus auszuschalten. Die Fahrwerkabstimmung ist sonst derart straff, dass jede größere Fahrbahnunebenheit über die Karosserie einen freundlichen Gruß an die Fahrzeuginsassen schickt. Da können auch die perfekt geformten und ergonomisch hochwertigen Sitze nur bedingt halfen.

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