Autonomes Fahren Mit dem Drive Pilot von Mercedes im Stau von Los Angeles

Von Dirk Kunde 5 min Lesedauer

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Mercedes-Benz erhält als erster Autohersteller Lizenzen für hochautomatisiertes Fahren (Level 3) in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada. Der Drive Pilot funktioniert – auf Autobahnen bei Tag und gutem Wetter.

Mercedes-Benz erhält als erster Autohersteller Lizenzen für hochautomatisiertes Fahren (Level 3) in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada. Im EQS ist die Technik verbaut. Wir durften sie in Los Angeles testen.(Bild:  @Mercedes-Benz AG)
Mercedes-Benz erhält als erster Autohersteller Lizenzen für hochautomatisiertes Fahren (Level 3) in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada. Im EQS ist die Technik verbaut. Wir durften sie in Los Angeles testen.
(Bild: @Mercedes-Benz AG)

Es leuchtet türkis. Das Head-up- und Fahrerdisplay als auch die beiden LEDs im Lenkrad erstrahlen in der Farbe. Zusätzlich ist das grün-blaue Licht in den Front- und Heckleuchten sowie an den Außenspiegeln zu sehen. Jeder soll wissen: Dieser Mercedes EQS fährt ohne Eingriffe des Fahrers.

Allerdings geht es nur stockend voran, denn ich stehe im Stau. Auf der Interstate 10 von Downtown Los Angeles in Richtung Santa Monica geht es nur langsam voran. Aber genau das will der Hersteller, denn sein Drive Pilot ist bis 40 mph oder 60 km/h zugelassen. Ein Tempo, dass man auf Autobahnen nur im Stau oder zähfließendem Verkehr fährt.