Praxistest
Heiße Performance, kalte Füße im MG4 XPower

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

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Der MG4 XPower beeindruckt mit 320 kW Leistung. Nur die Software ist träge und bei niedrigen Temperaturen schwächelt das Thermomanagement.

MG Motors bietet sein Kompaktmodell MG4 mit ordentlich Leistung als „XPower“ an.(Bild:  MG Motor Deutschland GmbH/Marcus Werner)
MG Motors bietet sein Kompaktmodell MG4 mit ordentlich Leistung als „XPower“ an.
(Bild: MG Motor Deutschland GmbH/Marcus Werner)

MG Motors ist mit großem Abstand die erfolgreichste chinesische Automarke – überhaupt die einzige aus China, die sich bisher in Deutschland etablieren konnte. Das mag am traditionsreichen Namen der SAIC-Tochter liegen – der ehemals britische Hersteller ging nach seiner Insolvenz nach China – ein weiterer Grund dürfte das Angebot an Modellen mit Verbrennungsmotor sein. Doch mit dem MG4 hat der OEM ein rein elektrisches Modell im Angebot, dass im Jahr 2024 mit 12.000 Stück zum Bestseller der Marke in Deutschland wurde. In Summe konnte MG knapp 21.000 Neuzulassungen hierzulande verzeichnen.

Mit dem MG4 XPower gibt es eine Hochleistungsvariante mit einer Leistung von 320 kW. Der Allradantrieb mit je einem Motor pro Achse sorgt für einen sehr kraftvollen Durchzug beim beherzten Tritt auf das „Gaspedal“. Das kann nicht ohne Folgen für den Energieverbrauch bleiben: Dennoch sind Werte deutlich unter 20 kWh/100 km möglich. Der nicht zurückgesetzte Zähler zeigte einen Durchschnittswert von 21 kWh/100 km. Der Akku speichert 64 kWh und ermöglicht damit Reichweiten zwischen 385 und 400 Kilometern (nach WLTP). Realistisch sind nach unseren Erfahrungen je nach Fahrprofil 250 bis 350 Kilometer.

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