Modellpflege Mitsubishi ASX erhält mehr Eigenständigkeit

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Der ASX war von seinem Schwestermodell Renault Captur bislang fast nur durch das Logo zu unterscheiden. Mit der jetzt erfolgten Überarbeitung soll das ab Sommer erhältliche Modell in Deutschland eigenständiger werden und deutlich zulegen.

Mitsubishi gönnt seinem kompakten SUV ASX eine umfangreiche Überarbeitung.(Bild:  Mitsubishi)
Mitsubishi gönnt seinem kompakten SUV ASX eine umfangreiche Überarbeitung.
(Bild: Mitsubishi)

Nur 15 Monate nach seinem Marktstart in Deutschland gönnt Mitsubishi seinem kompakten SUV ASX eine umfangreiche Überarbeitung. Grund: Das Schwestermodell Captur von Renault, schon über drei Jahre im Markt, erhält ebenfalls zum Juni ein ausführliches Facelift.

Wie bei solchen Überarbeitungen üblich, wurde die Grundkarosserie nicht angefasst, allerdings der vordere Stoßfänger im Sinne des Mitsubishi-Markendesigns „Dynamic Shield“ nachgeschärft. Zudem gibt es Voll-LED-Leuchten und diverse Zierleisten in Schwarz bzw. in Chrom. Mehr getan hat sich im Innenraum, erstmals sind in den höheren Ausstattungen Google-Dienste verfügbar, inklusive der aufmerksamen Sprachsteuerung des US-Tec-Unternehmens. Das Infotainment-System wird über den 10,4-Zoll großen Touchscreen gesteuert, der Fahrer blickt je nach Version durchs Lenkrad auf ein entweder sieben oder zehn Zoll großes Kombiinstrument.

Der ASX wird über fünf Ausstattungsniveaus verfügen, wobei die Basisvariante zwecks eines günstigen Basispreises (wir schätzen: um die 20.000 Euro) eher karg ausgestattet sein wird. Am anderen Ende glänzt die Top-Version mit einer Fast-Vollausstattung, die wahrscheinlich mit etwa 32.000 Euro zu Buche schlagen wird. Zwischen die mittlere Plus- und die Top-Variante (unter anderem mit Harman Kardon Soundanlage) schiebt Mitsubishi die sogenannte Intro-Edition, die ein günstiges Preis-/Ausstattungsverhältnis und unter anderem kabelloses Aufladen und alle Assistenzsysteme bieten soll. Alle Varianten verfügen weiterhin über die praktische, um 16 Zentimeter verstellbare Rückbank.

Plug-in-Variante gestrichen

Bei den Motoren hat der ASX etwas abgespeckt: Die Plug-in-Variante ist wie beim Schwestermodell Captur nicht mehr im Angebot, zu wenige Käufer können sich in diesem Segment zum Kauf dieser Technologie durchringen. Einstiegsantrieb bleibt weiterhin der 1,0-Liter-Turbobenziner mit 67 kW/91 PS und einem Verbrauch von 5,7 Litern.

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Den 1,3-Liter-Turbo gibt es weiterhin in zwei Varianten: Mit 103 kW/140 PS und handgeschaltetem Sechsganggetriebe (5,7 Liter) und als etwas stärkeren 12-Volt-Mildhybrid mit 116 kW/158 PS, Siebengang-Doppelkupplung und einem Verbrauch von 5,8 Litern. Interessantester, wenn auch teuerster Antrieb, ist der 1,6-Liter-Vollhybrid, der zwei Elektromotoren und einen Benziner zu einer Systemleistung von 105 kW/143 PS koppelt und sich mit einem Normverbrauch von 4,6 Litern begnügt. Anders als die Franzosen beim Captur offeriert Mitsubishi keine Version mit Flüssiggas-Antrieb.

Um sich vom Schwestermodell Renault Captur (ab 23.000 Euro) zu unterscheiden, setzt Mitsubishi den ASX preislich vor allem in der Basisversion bei unterschiedlicher Ausstattung günstiger an. Zudem bieten die Japaner fünf Jahre Garantie bis 100.000 Kilometer, die man bei Renault gegen einen geringen Aufpreis allerdings auch bekommt.

Ziel: Bis zu 10.000 Einheiten jährlich

Insgesamt wirkt der ASX mit den optischen und technischen Änderungen jetzt deutlich moderner. Mitsubishi-Geschäftsführer Jens Schulz ist daher bei den Absatzchancen optimistisch und sieht für das 4,23 Meter lange Kompakt-SUV in Deutschland ein Potenzial von bis zu 10.000 Einheiten jährlich.

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