Wirtschaft Mittelstandsexperte: „Schnäppchenjäger sind unterwegs“
Der Mittelstand leidet besonders unter der Corona-Pandemie. Viele Unternehmen müssen nun entscheiden, wie sie nach der Krise weitermachen – mit Partnern, Investoren oder gar nicht. Der Spezialist für Mittelstandsfinanzierung Christian Saxenhammer zeigt die Szenarien auf.

Sie sehen für den Mittelstand drei strategische Optionen in der Post-Corona-Zeit: strategisch „partnern“, Investoren aufnehmen beziehungsweise konsolidieren oder verkaufen. Welche wird im Mittelstand dominieren?
Dominieren wird selbst zukaufen oder verkaufen zu müssen. Konsolidierung – so lautet das Schlagwort der nächsten Jahre. Das war es schon vor Corona, wird nun aber nochmals verstärkt.
OEMs möchten die Lieferantenbasis verdichten.
Strategische Partnerschaften umfassen bei Ihnen auch den Zusammenschluss mit Wettbewerbern – zuerst nur auf der Projektebene oder sogar organisatorisch?
Es ist schwer, das zu pauschalisieren. Aus Risikogesichtspunkten ist der Start auf Projektebene natürlich sinnvoll. Hier können die Unternehmen zunächst testen. Denn es werden in der Realität ja meist zwei gestandene Unternehmer an einen Tisch gebracht, die gleichwertig zusammenarbeiten sollen. Das ist durchaus herausfordernd.
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