VDA-Umfrage
Nach Investitionen wandern nun auch Arbeitsplätze ab

Von Claus-Peter Köth 3 min Lesedauer

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Der VDA fordert einmal mehr von Berlin und Brüssel ein radikales Reformprogramm für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Europas Schwäche sei eine Einladung an andere Nationen.

VDA-Präsidentin Hildegard Müller(Bild:  CHLietzmann/Marius Schwarz)
VDA-Präsidentin Hildegard Müller
(Bild: CHLietzmann/Marius Schwarz)

Präsidentin Hildegard Müller hat in der heutigen Jahrespressekonferenz (10.2.) des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) deutlich gemacht, dass ein umfassendes Reformprogramm für Standortattraktivität und Wettbewerbsfähigkeit zentrale Voraussetzung für eine wirtschaftliche Trendwende ist. Während in Berlin erste richtige Impulse gesetzt werden, hat Müller für die Herangehensweise der EU-Kommission in Brüssel zunehmend kein Verständnis: „Noch zu oft begegnet der Wirtschaft in Brüssel eine Kombination aus Realitätsverweigerung und Relevanz-Illusion.“

Dabei gebe es keinen Zweifel mehr daran, dass es ohne wirtschaftliche Stärke keine internationale Bedeutung und Durchsetzungskraft Europas gibt – doch diese Erkenntnis habe gerade die EU‑Kommission noch nicht verinnerlicht.