Seit 77 Jahren gestaltet die AVL List GmbH die Zukunft der Mobilität mit. Als verlässlicher Entwicklungspartner unterstützt AVL ihre Kunden mit innovativen Technologien und durchgängigen Methodiken entlang des gesamten Entwicklungsprozesses. Im Fokus steht dabei eine nachhaltige Mobilität – von der Elektrifizierung über emissionsfreie Antriebskonzepte bis hin zur ressourcenschonenden Energieintegration.
Als verlässlicher Entwicklungspartner unterstützt AVL ihre Kunden mit innovativen Technologien und durchgängigen Methodiken entlang des gesamten Entwicklungsprozesses.
(Bild: AVL)
Angesichts des fortschreitenden Klimawandels, der zunehmenden Ressourcenknappheit und des steigenden Umweltbewusstseins in der Gesellschaft ist eine tiefgreifende Transformation der Mobilität unabdingbar. Die AVL List GmbH nimmt diesen Wandel an und sieht Nachhaltigkeit als Grundlage für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfähigkeit. Bestandteil der AVL-Nachhaltigkeitsstrategie sind nicht nur die weltweit anerkannten ESG-Kriterien Environmental, Social und Governance, sondern darüber hinaus mit „Economic“ eine vierte Dimension. Diese vier Kriterien (EESG) harmonisch miteinander zu verbinden und jeweils die bestmögliche Gesamtlösung zu finden, ist das Ziel von AVL.
Die entsprechende Nachhaltigkeitsstrategie konzentriert sich auf die Verringerung des eigenen ökologischen Fußabdrucks, die Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz sowie die Entwicklung von umweltfreundlichen und zugleich wirtschaftlich tragfähigen Technologien, um Kunden beim Erreichen ihrer eigenen Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen.
Im Einklang mit den Zielen des „Green Deal“ der Europäischen Union verfolgt AVL die Ambition, bereits bis 2039 Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen – vorbehaltlich technischer und struktureller Entwicklungen. Dabei steht die kontinuierliche Reduktion eigener Emissionen im Vordergrund. Kompensation ist ausschließlich für verbleibende, nicht vermeidbare Restemissionen vorgesehen.
Dieser Anspruch geht über das herkömmliche Verständnis von „Klimaneutralität“ hinaus, das sich oft primär auf den Ausgleich von Emissionen bezieht. AVL versteht Netto-Null als aktiven Transformationspfad, der Emissionen zuerst konsequent reduziert und gleichzeitig Kunden dabei unterstützt, ihre Nachhaltigkeitsziele durch robuste technologische Lösungen zu erreichen.
Die Umsetzung dieser Ambition wird schrittweise konkretisiert: Derzeit arbeitet AVL an der Definition von klaren Meilensteinen und Maßnahmenplänen, um Fortschritte nachvollziehbar und transparent zu dokumentieren und darzustellen.
Drei Generationen Know-how
Dieser Fokus auf Innovationen zeichnet das Unternehmen nicht erst seit seiner Gründung im Jahr 1948 als „Anstalt für Verbrennungsmotoren Prof. Hans List“ aus. Schon zuvor hatte Bauingenieur Hugo List (1857–1932) im Eisenbahnwesen erfolgreich gewirkt. Dessen Sohn Hans List (1896–1996, der Vater des heutigen CEO und Chairman Helmut List) studierte Maschinenbau und legte als Ingenieur für Dieselmotoren, als Wissenschaftler in China und als Professor für Verbrennungskraftmaschinen an der Technischen Hochschule Graz den Grundstein für das breit gefächerte und zugleich tiefgründige Know-how der AVL. Zudem arbeitete Hans List auch an der Optimierung von Flugmotoren und am Verbundkonzept für ein windkraftgestütztes Stromnetz, dessen Energie sowohl gespeichert als auch zur Wasserstofferzeugung dienen sollte – heute wieder ein hochaktuelles Thema.
In den Nachkriegsjahren konzentrierte sich Hans List auf die Entwicklung von robusten und leistungsfähigen Verbrennungsmotoren, die er im Laufe seines Lebens mit mehr als 300 Patenten absicherte. Die Motorenentwicklung verband AVL (seit 1951 unter dem Namen „Anstalt für Verbrennungskraftmaschinen List“ bekannt) von Anfang an mit der Entwicklung von Testgeräten.
1966 trat der Sohn von Hans List – Helmut List – in das Unternehmen ein. Der Maschinenbau- und Elektrotechnik-Ingenieur durchlief mehrere Abteilungen, bevor er 1979 den Vorsitz der Geschäftsführung für das Gesamtunternehmen übernahm. Unter seiner Ägide wuchs AVL von einem Mittelständler zu einem weltweit agierenden Technologieunternehmen mit aktuell mehr als 12.200 Mitarbeitern und 90 Standorten in aller Welt.
In den 70er Jahren wurde der technische Support in Graz intensiviert, um einen stabilen Betrieb der Mess- und Prüfstandtechnik bei den Kunden mit möglichst geringen Ausfallzeiten zu gewährleisten. Später kamen die Digitalisierung und Virtualisierung der Prüf- und Messeinrichtungen hinzu.
Wandel zur Jahrtausendwende
Dank Entwicklungstools wie etwa AVL Drive sowie mehr als 450 Fachkräften an 19 Standorten hat sich AVL als Experte für automatisiertes Fahren etabliert.
(Bild: AVL)
Nach der Jahrtausendwende verbreiterte AVL sein Portfolio durch gezielte Akquisitionen, etwa im Bereich der (Abgas-)Messtechnik, von Prüfstandseinrichtungen, bei Motorkomponenten, in der Piezo- und Kristalltechnik und der Softwareentwicklung. Außerdem wurde die Internationalisierung energisch vorangetrieben.
In den 2010er-Jahren nahm die batterieelektrische Mobilität rasant Fahrt auf, ein Trend, den AVL durch vielfältige Investitionen auch aktiv unterstützte. So hat man 2010 und 2016 in China zwei Entwicklungszentren samt Laborbereichen für die (elektrische) Antriebsentwicklung eröffnet. In diesen Jahren hat man es durch Akquisitionen auch geschafft, den kompletten V-Prozess von der Entwicklung des Thermomanagements bis zum Produktionsstart abzubilden. Durch Kooperationen mit Partnern erschloss AVL zudem einen besseren Marktzugang bei Test- und Produktionsanlagen für Wasserstoff-Brennstoffzellen, Elektrolyseure, Batterien und Energiespeichersysteme.
Seinen Unternehmenssitz in Graz stärkte AVL durch die Inbetriebnahme eines Kompetenzzentrums für die Erforschung und Entwicklung neuartiger Antriebssysteme (2017), eines neuen Batterielabors (2018) und eines Battery Innovation Centers (2021). Gefolgt von einem „Hydrogen and Fuel Cell Test Center“ im Jahr 2022. Den Standort-Footprint erweiterte AVL 2022 in Roding im Bayerischen Wald (Sensortestzentrum), 2023 in Mlada Boleslav in Tschechien (Engineering Center) sowie in Kanada (zwei Zentren für Brennstoffzellentechnologie und technischen Support).
Innovation ist die Antwort
Testsysteme von AVL umfassen alle erforderlichen Hardware- und Softwarebausteine, hier für Brennstoffzellensysteme
(Bild: AVL, Peter Riedler)
Dieser Auszug aus der Unternehmensentwicklung verdeutlicht die schon von Unternehmensgründer Hans List verfolgte Strategie, Transformation durch Innovation zu gestalten. AVL sieht den aktuellen Wandel in der Automobil- und Energiewirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit als Chance, neue zukunftsträchtige Märkte zu erschließen. Einige Trends bieten Anknüpfungspunkte für neue Entwicklungskonzepte und Produkte.
Ein Trend ist die Ausbalancierung des Trade-Off zwischen Klimaneutralität und Energiesicherheit. Allein die drei Einflussfaktoren Covid-19-Pandemie, bewaffnete Konflikte und volatile regenerative Energieträger wie Solar- und Windenergie zeigen die Vulnerabilität unseres globalen Energieversorgungssystems auf. Auf der anderen Seite wirken die oben angeführten EESG-Kriterien ebenfalls auf die Ausgestaltung der Energie- und Rohstoffversorgung. Diesen Zielkonflikt könnte der globale Handel mit „grünen“ gasförmigen und flüssigen Energieträgern lösen. Sie werden trotz der Umwandlungsverluste für die Energieverteilung über große Entfernungen entscheidend sein. Insbesondere für Sektoren wie Luft- und Schifffahrt stellen sie die einzige realistische Lösung dar, wenn fossile Kraftstoffe und elektrische Antriebe nicht infrage kommen. Hier bietet die AVL für verschiedene Energieträger angepasste Entwicklungsmethodiken, Simulations- und Messsysteme sowie Antriebskonzepte an.
Ein weiterer Megatrend ist die Bilanzierung der Umweltauswirkungen von der Scope-1- bis hin zur Scope-3-Ebene. Der Großteil der CO2-Emissionen entsteht dabei in der Lieferkette, weshalb die Automobilhersteller von ihren Zulieferern bereits jetzt den Nachweis des CO2-Fußabdrucks von Komponenten verlangen. Sukzessive werden auch die (Echtzeit-)Berechnung und Energiemessung, der Austausch von CO2-Daten samt verschlüsselter Datenübertragung, sowie Reduktionspläne und -Roadmaps obligatorisch werden.
Essenzielle Bausteine dafür sind Virtualisierung und Simulation. Virtuelle Prototypen und digitale Zwillinge von AVL können in frühen Entwicklungsphasen die Emissionen von Fahrzeugen senken. Reale Messdaten von Fahrzeugen können wiederum die Simulationen verfeinern und so weitere Optimierungspotenziale heben. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz beschleunigt unter anderem die Entwicklungsprozesse.
Für elektrische Antriebe hat AVL mit dem Battery Innovation Center (BIC) eine Pilot- und Kleinserienfertigung von Batteriepacks aufgebaut, die durchgängig mit Monitoring-Systemen zum Beispiel für Energieverbrauchsmessungen ausgestattet ist. AVL und seine Kunden können mit diesen Informationen bereits in frühen Phasen zukünftiger Entwicklungsprojekte die CO2e-Performance ihrer Produkte und Anlagen optimieren. Großes Verbesserungspotenzial bei batterieelektrischen Antrieben sieht AVL bei den verwendeten Rohstoffen und Produktionsprozessen, aber auch bei der Systemeffizienz der Elektromotoren. Nicht zuletzt können die Zweitverwendung von gebrauchten Komponenten und eine problemlose Rezyklierbarkeit und Wiedernutzung der Rohstoffe die CO2e-Performance verbessern.
Das BIC ist ein Paradebeispiel für die Strategie von AVL, seine Kunden mit Entwicklungskompetenz, innovativer Messtechnik und Produktions-Know-how entlang des gesamten Produkt-Lebenszyklus verlässlich zu begleiten. Damit AVL auch in Zukunft sein Kundenversprechen einhält: Reimagining Motion.
(ID:50519153)
Stand: 08.12.2025
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