Forschung
KI-Diffusionsmodelle sollen das autonome Fahren präziser machen

Von Henrik Bork 1 min Lesedauer

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Was passiert, wenn man einem Algorithmus erst Rauschen beibringt und ihn dann aufräumen lässt? Chinesische Forscher nutzen genau diesen Ansatz – und wollen damit das autonome Fahren verbessern.

Eine chinesische Forschergruppe testet neuartige KI-Modelle, mit denen automatisierte Autos bessere Entscheidungen anhand des Verkehrsgeschehens treffen können.(Bild:  Pornnapa - stock.adobe.com)
Eine chinesische Forschergruppe testet neuartige KI-Modelle, mit denen automatisierte Autos bessere Entscheidungen anhand des Verkehrsgeschehens treffen können.
(Bild: Pornnapa - stock.adobe.com)

Ein interdisziplinäres Forscherteam aus China entwickelt einen neuartigen Algorithmus für das autonome Fahren. Die Wissenschaftler der Tsinghua-Universität, des Start-ups Haomo.ai und des Shanghai Artificial Intelligence Laboratory setzen dabei auf ein neuartiges Diffusionsmodell.

Der neue Ansatz übertrifft herkömmliche regelbasierte Systeme deutlich in der Anpassungsfähigkeit. Das Besondere: Der Algorithmus kommt mit minimaler Nachbearbeitung aus und generiert hochwertige Datensätze für Fahrentscheidungen. Dabei fügt das System den Daten schrittweise „Rauschen“ hinzu und kehrt den Prozess anschließend um – ein Verfahren, das sich bereits bei der Erzeugung von Texten, Bildern und Tönen bewährt hat.

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