Fahrbericht
Mazda 6e: Lust auf Limousine

Aktualisiert am 15.07.2025 Von Edgar Schmidt 6 min Lesedauer

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Bislang beschränkte sich das Elektroangebot bei Mazda auf den MX-30. Im September folgt nun der Mazda 6e, eine Mittelklasselimousine mit dem wohl besten Preis-Leistungsverhältnis im Segment.

Mazda bringt wieder ein E-Auto auf die Straße. (Bild:  Mazda)
Mazda bringt wieder ein E-Auto auf die Straße.
(Bild: Mazda)

Mazda hat nun endlich ein echtes E-Auto im Programm. Klar, der Hersteller hatte mit dem MX 30 zwar bereits ein batterieelektrisch angetriebenes Modell im Programm, doch das war mit einer mageren WLTP-Reichweite von gerade einmal 200 Kilometern kaum konkurrenzfähig. Das ändert sich jetzt mit dem neuen Mazda 6e grundlegend. Denn dieser Wagen hat das Zeug, in der elektrisch angetriebenen Mittelklasse vorn dabei zu sein. Das hat gleich mehrere Gründe:

  • 1. Der Preis: Schon in der Grundausstattung „Takumi“ ist der Mazda 6e nahezu komplett ausgestattet. Und mit einem Basispreis von 44.900 Euro ist der Wagen ausstattungsbereinigt günstiger als seine Wettbewerber Hyundai Ionic 6 oder VW ID 7. Selbst in Vollausstattung mit der teuersten Lackierung und Anhängerkupplung steigt der Preis nur auf 51.050 Euro. Das ist in dieser Fahrzeugklasse eher selten anzutreffen.
  • 2. Die Optik: Natürlich ist Design Geschmacksache. Doch mit dem 6e ist den Mazda-Designern ohne Zweifel ein guter Wurf gelungen, der vielen Autofahrenden gefallen wird. Optisch fährt der 6e in der gehobenen Mittelklasse.
  • 3. Anmutung und Qualität: Nach ersten Testfahrten rund um Mazdas Europazentrale in Leverkusen lässt sich zwar noch keine Aussage über die Langzeitqualität des 6e machen, doch sowohl von außen als auch von innen wirkt der Wagen absolut hochwertig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet.
  • 4. Alltagstauglichkeit: Beide Batterievarianten bieten ordentliche Reichweiten und auch der Verbrauch scheint sich in Grenzen zu halten. Zusätzlich zum Kofferraum bietet der Wagen unter der vorderen Haube einen 72-Liter-Frunk.

Gute Serienausstattung

Doch nun im Einzelnen. Schon beim Einsteigen in den Wagen fällt die hochwertige Verarbeitung auf. Hartplastik gibt es im Innenraum nur an Stellen, die man nicht besonders oft anfassen muss. Und auch dessen Optik sieht alles andere als billig aus. Alles ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Hier fühlt man sich auch auf langen Etappen wohl.