Sparplan
Nissan streicht Jobs und Fabriken

Von Yvonne Simon 1 min Lesedauer

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Der japanische Autobauer steckt tief in einer Krise. Nissan verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr hohe Verluste und das Management greift nun zu drastischen Sparmaßnahmen.

Nissan plant, sieben Werke zu schließen. Das verkündete der neue Nissan-CEO Ivan Espinosa.(Bild:  Nissan)
Nissan plant, sieben Werke zu schließen. Das verkündete der neue Nissan-CEO Ivan Espinosa.
(Bild: Nissan)

Nissan hat seine Finanzergebnisse des vergangenen Fiskaljahrs bekanntgegeben – und im gleichen Zuge einen Sanierungsplan vorgestellt. CEO Ivan Espinosa, der im März den bisherigen Konzernboss Makoto Uchida abgelöst hat, verkündete am Dienstag, mit welchen Maßnahmen Nissan aus der Krise fahren will: sieben der aktuell 17 Werke sollen bis zum Fiskaljahr 2027 geschlossen werden. Außerdem fällt der Stellenbau drastischer aus, als bislang angenommen: 20.000 Mitarbeiter müssen gehen.

Weitere Sparmaßnahmen: Nissan pausiert Entwicklungen, die Produkte nach 2026 betreffen. Das soll 3.000 Mitarbeiter mobilisieren, die sich stattdessen auf die Kostensenkung konzentrieren sollen. Die Anzahl seiner Plattformen will Nissan bis 2035 von 13 auf sieben nahezu halbieren und habe zudem einen verkürzten Entwicklungsprozess implementiert. Abgesagt wird außerdem der Bau einer Batteriefabrik in Kyushu.

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