25. IfA-Branchengipfel Nur mit klaren Rahmenbedingungen gelingt die Transformation

Von Andreas Grimm 3 min Lesedauer

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Derzeit bläst der Automobilbranche ein scharfer Wind ins Gesicht. Vieles davon ist hausgemacht, sind sich die Vertreter von Industrie und Handel sicher.

25. IfA-Branchenkongress in Nürtingen: Skoda-Vorstandschef Klaus Zellmer (links) im Gespräch mit Gastgeber Prof. Stefan Reindl. (Bild:  Rehberg - VCG)
25. IfA-Branchenkongress in Nürtingen: Skoda-Vorstandschef Klaus Zellmer (links) im Gespräch mit Gastgeber Prof. Stefan Reindl.
(Bild: Rehberg - VCG)

Die Automobilbranche – Industrie wie Handel – ist in Sorge, aber keinesfalls hoffnungslos. Auf dem 25. IfA-Branchengipfel in Nürtingen arbeiteten die Branchenvertreter am Donnerstag gemäß dem diesjährigen Motto „harter Wettbewerb und herausfordernde Bedingungen“ die Hindernisse heraus, die die Automobilwirtschaft auf wirtschaftlicher, politischer und bürokratischer Ebene bremsen.

„Wir müssen aus dem Quark kommen“, hatte IfA-Direktor Stefan Reindl mit Blick auf agilere Entwicklungen in anderen Ländern Europas und anderen Industriestaaten weltweit gleich zu Beginn der Veranstaltung mit rund 600 Teilnehmern gefordert und damit den Ton vorgegeben. Mercedes-Chef Ola Källenius beleuchtete als Eingangsredner das aktuell heiß diskutierte Spannungsfeld von Elektromobilität und Verbrenner mit einem klaren Statement pro Elektromobilität. Denn obwohl sich die Elektronachfrage in Europa deutlich schlechter entwickelt als prognostiziert, so wäre es doch „grundfalsch, die Investitionen zu stoppen, denn die Konkurrenz tut es nicht“.