Leistungselektronik Onsemi eröffnet europäisches Labor für Leistungshalbleiter in Elektrofahrzeugen

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Onsemi hat in der Slowakei ein Anwendungstestlabor eröffnet. Dort sollen Systeme für Elektrofahrzeuge und Stromwandler für die Energieinfrastruktur entwickelt werden.

On Semiconductors neues Labor für Systemanwendungen in Elektrofahrzeugen bietet Hard- und Softwareausrüstung für die Entwicklung von Leistungshalbleiterlösungen. (Bild:  On Semiconductor)
On Semiconductors neues Labor für Systemanwendungen in Elektrofahrzeugen bietet Hard- und Softwareausrüstung für die Entwicklung von Leistungshalbleiterlösungen.
(Bild: On Semiconductor)

ON Semiconductor (kurz Onsemi) hat im slowakischen Piestany ein Anwendungstestlabor eröffnet. Dort sollen Systeme für Elektrofahrzeuge und Stromwandler für die Energieinfrastruktur entwickelt werden. Das neue Labor hat eine spezielle Ausrüstung für die Entwicklung und Prüfung kommender Silizium- und Siliziumkarbid-Halbleiter (kurz Si bzw. SiC).

Die neue Einrichtung besteht aus zwei Hochspannungs-Laboren für die Entwicklung von Systemen und Geräten sowie die Bewertung von SiC-/Si-Traktionswechselrichtern und AC/DC- bzw. DC/DC-Leistungswandlern. Laserschweißanlagen, mechanische Reinräume und Werkstätten ermöglichen darüber hinaus Prototyping und Testen künftiger Lösungen.

Simulation rauer Umweltbedingungen

Zu den Evaluierungsmöglichkeiten für Systemlösungen der nächsten Generation gehören kontinuierliche Tests rund um die Uhr, intern entwickelte und patentierte Software- und Hardwarelösungen, um Leistungszyklen (Ein-/ Ausschalten) unter hohen Spannungen über Raumvektormodulation (SVM; Space Vector Modulation) und sinusförmiger Pulsbreitenmodulation (SPWM) zu untersuchen sowie präzise Protokollierungsgeräte zur Bewertung des Zustands und der Zuverlässigkeit von Siliziumkarbid und Silizium.

Zudem ermöglicht das neue Labor die Simulation der rauen Bedingungen, denen Wechselrichter während des Betriebs ausgesetzt sind sowie die Prüfung flüssigkeitsgekühlter Leistungsmodule bei Temperaturen von -50 bis +220 °C. Für die Programmierung von FPGAs und ARM-Mikrocontrollern vor Ort sowie Qualifikationstests, Datenanalyse und 3D-Modellierung steht ein Spektrum branchenweit anerkannter Software bereit. (cg)

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