Fahrbericht

Opel Karl 1.0: Viel auf wenig Raum

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Viel Technik für einen Kleinwagen

Die Federung des Kleinwagens ist straff aber komfortabel eingestellt. Die Lenkung reagiert direkt auf abrupte Fahrmanöver und mit dem Citymodus wird das Lenken bei niedrigen Geschwindigkeiten merklich erleichtert. Unterstützt wird die Lenkung durch das serienmäßige ESP.

Selbst bei den Kleinstwagen nimmt die Zahl Assistenten stetig zu. In der Grundausstattung „Selection“ sind wie erwähnt das ESP, ein Berganfahrhelfer und die Traktionskontrolle Standard. Bei der „Edition“-Version ist noch ein Geschwindigkeitsregler an Bord. Bei unserem Testfahrzeug in der Topausstattung „Innovation“ sind außerdem noch ein Spurhalteassistent und das Opel Onstar serienmäßig mit dabei. Die Nutzung des W-LAN-Hotspots ist für die ersten 12 Monate kostenlos. Ab dem zweiten Jahr kostet der Service 99 Euro extra.

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Komfortabel ist in dieser Ausstattungslinie auch der Innenraum. Neben beheizbaren Ledersitzen und einem beheizbaren Lenkrad, wirkt der eingesetzte Kunststoff der Armaturen nicht störend. Auch die Verarbeitung ist gut: nichts spiegelt oder klappert. Die Bedienelemente sind so angebracht, dass sie gut einseh- und erreichbar sind.

Wie fast alle Kleinwagen startet auch der Karl bei unter 10.000 Euro. Allerdings kauft sich kaum jemand ein Kleinwagen in der Grundausstattung. Vier von fünf verkauften Karl fahren als „Edition“-Variante aus dem Autohaus. Unseren Testwagen gibt es ab 13.155 Euro, damit ist der Karl auf dem üblichen Preisniveau seiner Klasse.

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