Zulieferer
Brose-Interimschef Schramm bleibt CEO und legt Sparprogramm auf

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

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Philipp Schramm hatte im Sommer 2023 vorübergehend den Vorsitz der Geschäftsführung bei Brose übernommen. Laut „Handelsblatt“ bleibt er nun CEO. Außerdem kündigt er den nächsten Stellenabbau an.

Interims-CEO Philipp Schramm bleibt (mindestens) weitere zweieinhalb Jahre Vorsitzender der Geschäftsführung der Brose-Gruppe.(Bild:  Brose)
Interims-CEO Philipp Schramm bleibt (mindestens) weitere zweieinhalb Jahre Vorsitzender der Geschäftsführung der Brose-Gruppe.
(Bild: Brose)

Brose muss weiterhin sparen. Dem „Handelsblatt“ sagte Philipp Schramm, Chef des Autozulieferers: „Die Personalkosten müssen um zehn Prozent und unsere Investitionen um 20 Prozent reduziert werden, um entsprechenden finanziellen Spielraum zu bekommen.“ Konkrete Zahlen hinsichtlich der Arbeitsplätze nannte er nicht. Man wolle sich alles ganz genau anschauen: „Es geht nicht nur um Deutschland, sondern um die Hochlohnstandorte weltweit, beispielsweise auch in den USA und in China.“

Im Rahmen der Personalkosteneinsparungen sei auch ein Stellenabbau vorgesehen, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte. Die genauen Maßnahmen würden derzeit erarbeitet. Brose hat seit dem Jahr 2021 etwa 2.000 Stellen in Deutschland abgebaut. In Wuppertal soll das Werk zum Jahresende 2024 komplett geschlossen werden.

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