Entwicklung Pirelli testet virtuelle Reifen im Fahrsimulator

Von Andreas Wehner 1 min Lesedauer

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Der Reifenhersteller hat in seinem Entwicklungszentrum in Hessen einen Fahrsimulator in Betrieb genommen. Pirelli-Ingenieure können dort virtuelle Reifen auf virtuellen Versionen von Fahrzeugmodellen testen.

Pirelli kann in seinem Fahrsimlutaor virteulle Reifen auf virtuellen Fahrzeugen testen.(Bild:  Pirelli)
Pirelli kann in seinem Fahrsimlutaor virteulle Reifen auf virtuellen Fahrzeugen testen.
(Bild: Pirelli)

Der Reifenhersteller Pirelli will an seinem Standort im hessischen Breuberg künftig Produkte virtuell entwickeln. Wie das Unternehmen mitteilte, soll das „Virtual Development Center“ (VDC) sowohl Zeit als auch Kosten sparen. Die Entwicklungszeit für Reifen verkürzt sich nach Unternehmensangaben um bis zu 30 Prozent. Zudem benötigt der Reifenhersteller bis zu 30 Prozent weniger physische Prototypen.

Ingenieure von Pirelli können virtuelle Versionen aller Fahrzeugmodelle, die von den Automobilherstellern zur Verfügung gestellt werden, in den Simulator eingeben. Die Testfahrten beginnen dann mit den virtuellen Reifenmodellen. Die Ingenieure erkennen, wie das Fahrzeugverhalten durch Lenk-, Beschleunigungs- und Bremseingriffe am virtuellen Fahrzeug beeinflusst wird oder werden sollte.

„Was früher Stunden oder gar Tage gedauert hat, ist heute oft in wenigen Sekunden erledigt. Es ist eine Art virtuelle Reifenfabrik“, freut sich Thomas Michel, Chief Technical Officer (CTO) bei Pirelli Deutschland. „Das VDC inklusive des Simulators unterstützt alle virtuellen Projektphasen für die deutschen Automobilhersteller“, betont Florian Waffenschmidt, Head of VDC Pirelli Deutschland.

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