Netzwerktechnik Zulieferer Hinge nutzt KDPOF-Technik für optische Kommunikation

Von Lina Demmel 2 min Lesedauer

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Beide Unternehmen wollen die optische Kommunikation in Fahrzeugen vorantreiben. In Schanghai präsentieren sie ihr erstes gemeinsames Projekt, eine faseroptische Kamera.

Gemeinsame Demo der High-Speed-Kamera auf dem Automotive Ethernet Summit in Shanghai.(Bild:  TAAS LABS)
Gemeinsame Demo der High-Speed-Kamera auf dem Automotive Ethernet Summit in Shanghai.
(Bild: TAAS LABS)

KDPOF arbeitet mit dem chinesischen Unternehmen Hinge Technology am Einsatz von Faseroptik in Fahrzeugen. Gemeinsam wollen sie wesentliche technische Probleme bei industriellen Anwendungen von optischer Kommunikation in Fahrzeugen lösen.

Hinge Technology entwickelt mit den ICs von KDPOF integrierte optische Module in Kombination mit Steckern und Faseroptik-Bordnetzen für die E/E-Architektur in Automobilqualität.

Kameradaten über 40 Meter übertragen

Basierend auf den Bauteilen von KDPOF habe Hinge Technology eine faseroptische Kamera entwickelt. Sie lässt sich mit einem faseroptischen Surround-View-Host koppeln. Das so entstehende Kommunikationssystem überträgt die Daten für eine 360-Grad-Rundumsicht oder ein Rückwärtsbild mit hoher Geschwindigkeit. Die Kamera verwendet einen zwei Megapixel Bildsensor zum Erfassen der Daten, die verarbeitet und über POF (polymere optische Faser) an den Controller zur Bildanzeige oder -verarbeitung übertragen werden.

Faseroptik-Kameras können eine stabile Übertragungsstrecke von bis zu 40 Metern erreichen und liefern hochauflösende Bilder in Echtzeit, schreibt KDPOF in einer Mitteilung.

Optische Fasern für Batteriemanagementsysteme

KDPOF und Hinge wollen außerdem ihre Partnerschaft auf Anwendungen in Batteriemanagementsystemen erweitern. Die Unternehmen arbeiten gemeinsam an optischen Modulen und System-on-Chips (SoC). Sie planen, die Technik für das Packaging von optisch-elektronischen integrierten Halbleitern in Regionen Chinas mit gut entwickelten Clustern der Automobilindustrie einzuführen und Fab-Anlagen zu errichten, die Chips mit Bandbreiten von ein bis zehn Gigabit aufnehmen können.

Weiter heißt es, mittels Chiplet-Technik erforschen und entwickeln die Unternehmen eine Chip-on-Panel (COP)-Gehäusetechnik für kostengünstige, optische Prozessoren, optische Module und ergänzende optische Komponenten, die auf die optische Kommunikation im Fahrzeug zugeschnitten sein sollen.

Hinge wird Anwendungspartner von KDPOF

Darüber hinaus führe Hinge relevante Funktionsprüfungen an Fahrzeugmodellen aus der Serienfertigung durch, einschließlich der Bewertung von Paketverlustraten, Signalübertragungsverlusten, Wärmeableitung des optischen Moduls, Lösungen für die Kopplung von optischem Modul und optischem Steckverbinder sowie der Zuverlässigkeit der optischen Verbindung in verschiedenen Straßenumgebungen. Basierend auf den Ergebnissen der realen Fahrzeugverifizierung entwickelt Hinge entsprechende Lösungen und gibt KDPOF Feedback zu technischen Problemen im Zusammenhang mit optischen Halbleitern.

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