Elektromobilität Porsche erprobt Recycling für Hochvoltbatterien

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Sportwagenhersteller startet Pilotprojekt zur Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe – bereits 65 Tonnen Schwarzmasse produziert.

Teil des Recyclingprozess für Hochvoltbatterien: Anlage zur mechanischen Separation.(Bild:  NRW.BANK / Lokomotiv)
Teil des Recyclingprozess für Hochvoltbatterien: Anlage zur mechanischen Separation.
(Bild: NRW.BANK / Lokomotiv)

Porsche hat ein dreistufiges Pilotprojekt gestartet, um wertvolle Rohstoffe aus ausgedienten Hochvoltbatterien zurückzugewinnen. Das Ziel: ein geschlossener Rohstoffkreislauf, der die Abhängigkeit von volatilen Märkten verringert und Umweltbelastungen minimiert.

Die erste Phase des Projekts läuft bereits: Hochvoltbatterien aus Entwicklungsfahrzeugen werden mechanisch zerkleinert und zu sogenannter Schwarzmasse verarbeitet – einem Granulatgemisch, das Nickel, Kobalt, Mangan und Lithium enthält. Rund 65 Tonnen dieses wertvollen Materials hat Porsche bereits produziert.

Neue Zellen mit Recyclinganteil

In der zweiten Phase veredeln die Ingenieure die Schwarzmasse und separieren sie in die essenziellen Batterierohstoffe. Dabei legt der Sportwagenhersteller besonderen Wert auf Qualität und Reinheit der gewonnenen Materialien.

Drittens sollen Batteriezellen mit einem definierten Anteil recycelter Materialien hergestellt und für den Einsatz in Porsche-Fahrzeugen getestet werden. Gemeinsam mit externen Partnern soll perspektivisch ein komplettes Recyclingnetzwerk für Hochvoltbatterien entstehen.

EU-Vorgaben erfüllen

Porsche bereitet sich damit frühzeitig auf kommende EU-Regularien vor, die ab 2031 spezifische Rezyklatquoten für Batterien vorschreiben werden. Diese umfassen unter anderem 16 Prozent Kobalt, sechs Prozent Nickel und sechs Prozent Lithium.

(ID:50372808)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung