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Das Kompetenzzentrum Bremen
Die Bremer sind sich sicher, dass die Nähe zur Luft- und Raumfahrttechnologie am Standort Bremen bei der Kompetenzzentrum-Entscheidung der Stuttgarter eine Rolle gespielt hat, zum Beispiel beim Umgang mit dem Fügen von Aluminium und Stahl. Das ist keine leichte Aufgabe, zumal dann, wenn es um kurze Taktzeiten geht. Amerikaner nennen solch technische Herausforderung gern „rocket science“, und Raketentechnik gibt es in Bremen reichlich. Mit den Kollegen bei Airbus habe man sich intensiv ausgetauscht. Man selbst habe etwas über die Fügetechnik gelernt und die Flugzeugbauer etwas über große Stückzahlen und Prozesse.
Bislang 8,5 Millionen verkaufte C-Klassen
8,5 Millionen C-Klassen, die ihre Laufbahn als Mercedes-Benz 180 und dem Spitznamen „Baby-Benz“ begonnen haben, konnten die Stuttgarter bisher verkaufen. Offenbar soll die Zahl rasanter wachsen als in der Vergangenheit. Dafür spricht die Verteilung der Produktion auf vier Kontinente und der Ausbau in Bremen. Dass dies alles so läuft wie geplant, darf man aus der Zahl von 36 Sonderschichten schließen, die für dieses Jahr in Bremen schon vorgesehen sind. Also sind sich alle sicher, dass der Neue ein großer Erfolg wird. Sie selbst nennen die C-Klasse „Stern des Nordens“.
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„Nach dem Anlauf ist vor dem Anlauf“
Wenn alle Schulungsmaßnahmen der Kollegen aus den anderen C-Klasse-Werken abgeschlossen sind und die drei zusätzlichen Werke ebenfalls laufen, bleibt das Kompetenzzentrum aktiv. „Nach dem Anlauf ist vor dem Anlauf“, zitiert unser Werksführer Sepp Herberger nicht ganz wörtlich. Und er zeigt nach oben. Dort hängt – sorgsam verpackt und ganz unauffällig – die Rohkarosse des nächsten T-Modells. Aber das kommt erst im Jahr 2015.
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