Automarkt USA „Regulatorische Änderungen lassen sich nicht im Handstreich vollziehen“

Von Tina Rumpelt 5 min Lesedauer

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Donald Trump mag keine E-Autos. Marktexperte Henner Lehne ist dennoch optimistisch: Sollte der Republikaner wieder ins Weiße Haus einziehen, wird er die E-Transformation einbremsen, aber nicht stoppen können.

Henner Lehne, Vice President bei S&P Global Mobility: „Überkapazitäten lohnen sich auch mit Subventionen nicht.“(Bild:  S&P Global)
Henner Lehne, Vice President bei S&P Global Mobility: „Überkapazitäten lohnen sich auch mit Subventionen nicht.“
(Bild: S&P Global)

Wie würde sich ein Regierungswechsel in Washington auf die US-Autoindustrie auswirken?

Henner Lehne: Ein Regierungswechsel könnte sich auf die Umweltpolitik auswirken und zu Änderungen bei der Besteuerung und den Subventionen für den Übergang zu Elektrofahrzeugen sowie im regulatorischen Umfeld führen. Die Folge wären massive Auswirkungen auf die gesamte Automobillieferkette, vor allem mit Blick auf den künftigen Kapitaleinsatz sowie die Investitionsplanungen von Autoherstellern und Zulieferern.