Autonomes Fahren Renault verzichtet auf Pkw-Hochautomatisierung

Quelle: sp-x 1 min Lesedauer

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Kein hochautomatisiertes Fahren im Pkw, dafür Vollautomatisierung bei Shuttle-Bussen: Renault hat seine Pläne für das autonome Fahren konkretisiert.

Renault sieht das autonome Fahren vor allem im öffentlichen Verkehr.(Bild:  copyright:olivier martin gambier)
Renault sieht das autonome Fahren vor allem im öffentlichen Verkehr.
(Bild: copyright:olivier martin gambier)

Renault setzt beim autonomen Fahren auf öffentliche Verkehrsmittel. Ein vollautomatisiert fahrender Minibus soll nun zunächst im Rahmen des Tennisturniers Roland-Garros in Paris getestet werden.

Der Besucher-Shuttle nutzt sogenannte Level-4-Technik und bewegt sich auf ausgewählten Routen vollkommen ohne direkten menschlichen Eingriff. Im Notfall kann jedoch eine Fernüberwachungszentrale die manuelle Steuerung übernehmen. 2026 soll ein ähnlich konzipiertes Mobilitätsangebot im französischen Chateauroux starten. Ziel ist zudem die Entwicklung einer elektrischen Minibus-Plattform auf Basis des Transporter-Modells Master.

Im Pkw wollen sich die Franzosen hingegen mit Level-2- und Level-2+-Technik begnügen, die den Fahrer entlastet, aber nicht von der Verantwortung für das Führen des Fahrzeugs entbindet. Erst in der nächsthöheren Stufe 3 kann sich der Fahrer zeitweise anderen Tätigkeiten wie Zeitunglesen oder Arbeiten zuwenden. Renault hält die Kosten der Technik jedoch für Privatkunden für zu hoch und sieht keine Nachfrage.

Bislang ist dieses sogenannte hochautomatisierte Fahren vor allem bei Premiumherstellern wie Mercedes, BMW und Volvo möglich oder zumindest angekündigt. Auch chinesische Hersteller arbeiten intensiv an der Technik.

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