Studie
Robotaxi: Deutschland fährt hinterher

Von Holger Holzer/SP-X 1 min Lesedauer

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In China und den USA entwickeln sich Robotaxis mit hohem Tempo und werden zum Kern neuer Geschäftsmodelle. Hierzulande fährt immer noch eine winzige Testflotte.

Das autonom fahrende Shuttle von Holon startet in der Hamburg Innenstadt.(Bild:  Holon)
Das autonom fahrende Shuttle von Holon startet in der Hamburg Innenstadt.
(Bild: Holon)

Autonom fahrende Sammeltaxis und Shuttlebusse könnten den öffentlichen Verkehr in Deutschland langfristig flexibler und günstiger machen. Allerdings fehlen bislang klare politische Vorgaben und Investitionen, beklagt eine Studie von PwC Deutschland und dem Institut für Mobilität der Universität St. Gallen.

Die Studie verweist auf Erfahrungen aus den USA und China, wo Robotaxi-Dienste bereits im kommerziellen Regelbetrieb laufen. So kommt der US-Anbieter Waymo in fünf Städten auf mehr als 250.000 Fahrten pro Woche, der chinesische Dienst Apollo Go seit 2020 auf über elf Millionen Fahrten. In Europa gibt es hingegen bislang nur kleinere Pilotflotten mit meist weniger als 20 Fahrzeugen, etwa in Hamburg oder Frankfurt. Es bedarf jetzt großflächiger Vorhaben, um international konkurrenzfähig zu werden, so die Experten.

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