Zellchemie NRW will Natrium-Ionen-Zellen aus lokalen Rohstoffen

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Die RWTH Aachen entwickelt mit Partnern ein Speicherkonzept auf Basis der Natrium-Ionen-Technologie, um die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen zu reduzieren.

Verschiedene Hochschulen und Unternehmen wollen eine Zellchemie mit lokalen Rohstoffen entwickeln.(Bild:  PEM RWTH Aachen | projektelf)
Verschiedene Hochschulen und Unternehmen wollen eine Zellchemie mit lokalen Rohstoffen entwickeln.
(Bild: PEM RWTH Aachen | projektelf)

Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen arbeitet in den kommenden drei Jahren gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie an einem elektrochemischen Speicherkonzept auf Basis der Natrium-Ionen-Technik. Das von der Landesregierung Nordrhein-Westfalens geförderte Forschungsprojekt „Na.Ion.NRW“ zielt darauf ab, lokal verfügbare, günstige und umweltfreundliche Rohmaterialien für stationäre Energiespeicher zu nutzen. Dies sei besonders relevant angesichts der aktuellen Rohstoffabhängigkeit und -verknappung bei etablierten Batteriematerialien.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung einer Zellchemie, die ohne kritische Rohstoffe wie Lithium oder Kobalt auskommt. Ziel ist zunächst die Herstellung großformatiger Natrium-Ionen-Batteriezellen im Pilotmaßstab sowie die Konstruktion von Demonstrator-Modulen auf Basis kommerzieller und selbstentwickelter Zellen.

Batteriemanagementsystem entwickeln

Parallel dazu entwickeln die wissenschaftlichen Partner, darunter die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) und die Universität Münster, ein entsprechendes Batteriemanagementsystem. Gemeinsam mit Industriepartnern wie dem Aachener Spin-off „PEM Motion“ und dem Batteriehersteller Hoppecke wird zudem geprüft, ob bestehende Anlagentechnik zur Herstellung der neuen Zellen genutzt werden kann. Bis zum Projektende im August 2027 soll auch eine fundierte Ökobilanz der Natrium-Ionen-Batterien erstellt werden.

Professor Achim Kampker, Leiter des PEM, betont: „Sollte es gelingen, eine Natrium-Ionen-Ökonomie innerhalb Nordrhein-Westfalens zu etablieren, könnte dies den Grundstein für eine energie- und rohstoffpolitisch robustere Zukunft legen.“

Die Pressemitteilung des PEM wurde mit Hilfe von KI bearbeitet

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