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Seat Ateca: Spaniens erstes SUV

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Cupra-Variante noch fraglich

Mit 4,36 Metern ist der Ateca etwa so groß wie der erste Tiguan. Der Radstand beträgt 2,64 Meter. Auch hinten sitzen Erwachsene sehr kommod. Im Kofferraum bleiben recht üppige 510 Liter Gepäckvolumen. Allerdings nur bei der Frontantriebsvariante. Die Allradversion büßt 25 Liter ein. Optional steht eine elektrische Heckklappe mit Gestensteuerung zur Verfügung. Sie lässt sich mit einem Fußschwenk nicht nur berührungslos öffnen, sondern auch wieder schließen. „Zudem haben wir die niedrigste Ladekante im Segment“, sagt Seat Entwicklungsvorstand Matthias Rabe. Eine verschiebbare Rücksitzbank, wie sie der größere Tiguan II besitzt, hat der Ateca nicht. Dafür können die Lehnen per Fernentriegelung aus dem Kofferraum flachgelegt werden.

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Großen Wert legten die Ingenieure während der Entwicklung auf Agilität. „Kein Wettbewerber im Vergleich fährt sich handlicher“, verspricht Rabe, der für den Ateca selbst den Dreizylinder-TSI abgesegnet hat. Das kleine Einliter-Aggregat bildet mit 115 PS die Einstiegsmotorisierung und ist laut Rabe „mit dem Fahrzeug in keiner Weise überfordert“. Dafür aber ungemein sparsam, jedenfalls auf dem Rollenprüfstand. Hier soll der Verbrauch bei nur 5,2 Liter liegen. Als zweiten Benziner bietet Seat den bekannten 1,4-Liter-TSI mit 150 PS an. Bei den Dieseln stehen zwei Motoren zur Auswahl, ein 1,6-Liter-TDI mit 115 PS (Verbrauch 4,3 Liter) und ein Zweiliter-TDI mit 150 sowie 190 PS. Später soll noch eine sportliche FR-Version folgen. Die ganz heiße Top-Variante namens Cupra wird derzeit diskutiert.

Jede Menge Elektronik an Bord

In Sachen Konnektivität bedient sich Seat aus dem Modularen Infotainment Baukasten (MIB) der zweiten Generation. Sämtliche Smartphone-Betriebssysteme lassen sich problemlos mit dem Auto verknüpfen. Außerdem gibt es eine kabellose Ladeschale fürs Handy. Auch bei den Assistenzsystemen fährt der Ateca auf Höhe der Zeit. Im Stop&Go-Verkehr bremst und lenkt der Wagen selbstständig. Neu ist der Notfallassistent. Hier hält das Auto automatisch an und bleibt in der Spur, falls der Fahrer ohnmächtig wird.

Der Ateca bleibt nicht der einzige SUV-Schuss von Seat. Schon Ende nächsten Jahres wird ein weiteres Fahrzeug an den Start gehen. Diesmal haben die Spanier das City-SUV-Segment im Visier. Hier sollen Typen wie Opel Mokka und Nissan Juke nicht länger den Alleinunterhalter spielen.

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