Fahrbericht

Seat Toledo: Günstig mit leichten Schwächen

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Assistenzsysteme Mangelware

Assistenzsysteme kosten Geld, deswegen sind viele beim Toledo gar nicht erst erhältlich. Regen- und Lichtsensor? Fehlanzeige. Spurassistent? Nicht zu haben. Totwinkelassistent? Gibt’s woanders. Dafür ESP, Start/Stop, Klimaautomatik, Einparkhilfe hinten, Reifendruckkontrolle und immerhin den Tempomaten, wenn auch nicht alles serienmäßig.

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Fazit

Wer einen günstigen Fünftürer mit Platz für die Familie samt Gepäck sucht, ausgereifte und schnörkellose Technik aus dem VW-Regal bevorzugt und Abstriche beim Interieur, beim Getriebe und bei manch fehlenden Assistenzsystemen verschmerzen kann, der ist beim Toledo richtig. Hier gibt’s weniger für kleines Geld. Apropos: der Basispreis für den 1,2 Liter TSI mit 90 PS Benziner beginnt bei revolutionären 14.990 Euro. Die von uns getestete 1,6 Liter TDI Variante mit 115 PS als Topmotorisierung startet bei 23.990 Euro. Die Preise zeigen deutlich wohin die Reise der spanischen Mittelklasse gehen soll: einen günstige Limousine mit Ausstattungspotenzial nach unten und teilweise auch nach oben für die europäischen Märkte bereit zu stellen. Das ist Seat sicherlich gelungen, weswegen man in diesem Fall auch mal die deutsche Brille auf die Wettbewerber zurechtrücken sollte und sich klar macht, dass Volkswagen, Audi & Co einfach in einer anderen, technisch hochwertigeren, aber auch teureren Liga unterwegs sind.

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