Kommentar
Software-definierte Fahrzeuge brauchen sichere Hardwarebeschleuniger

Ein Gastkommentar von Adam Konopa* 2 min Lesedauer

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Servieorientierte Architekturen entkoppeln Software und Hardware voneinander. Aktuelle Hardwarebeschleuniger für System-on-Chips können das noch nicht leisten, schreibt Adam Konopa in seinem Gastkommentar.

Adam Konopa ist Technology Director bei Intellias.(Bild:  Intellias)
Adam Konopa ist Technology Director bei Intellias.
(Bild: Intellias)

Die Entwickler moderner Software-definierter Fahrzeuge (SDV) verlassen sich zunehmend auf High Performance Computing, beispielsweise leistungsstarke System-on-Chips (SoCs). Damit wollen sie komplexe Anwendungen wie Assistenzsysteme, autonomes Fahren, In-Vehicle Infotainmentsysteme und Konnektivität umsetzen. Diese Systeme erfordern eine immense Rechenleistung, die oft von spezialisierten Hardwarebeschleunigern wie GPUs, NPUs und FPGAs bereitgestellt wird. Allerdings besteht eine kritische Lücke, wenn es darum geht, die Leistung solcher Hardwarebeschleuniger auf sichere und effiziente Weise zu nutzen.

Standardisierte APIs statt proprietäre Lösungen

Die Entkopplung von Software und Hardware ist ein leitendes Prinzip bei serviceorientierten Architekturen und beeinflusst die Entwicklung von Komponenten und Systemen. Es kommt also darauf an, Software zu entwickeln, die unabhängig von der zugrundeliegenden Hardware arbeiten kann. Dieses Prinzip wird allerdings gerade bei proprietären Techniken zur Hardwarebeschleunigung häufig missachtet. Im Gegenteil: Bei derzeitigen Lösungen sind Hardware und Software oft eng gekoppelt. Dies hat zur Folge, dass sich ihre Sicherheitskonformität nicht ohne weiteres sicherstellen lässt.

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