E-Mobilität Siemens und Freyr kooperieren bei der Batterieproduktion

Von Marie-Madeleine Aust 1 min Lesedauer

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Das norwegische Start-up Freyr plant den Bau zweier Gigafactorys. Siemens soll hierfür die Automatisierungs- und Digitalisierungstechnologie liefern.

Eine mögliche Abnahmevereinbarung für Batteriezellen wird noch zwischen den Unternehmen verhandelt.(Bild:  Freyr)
Eine mögliche Abnahmevereinbarung für Batteriezellen wird noch zwischen den Unternehmen verhandelt.
(Bild: Freyr)

Siemens und Freyr Battery haben ihre strategische Partnerschaft am Montag (17. April) auf der Hannover Messe bekannt gegeben. Das aus Norwegen stammende Start-up plant den Bau zweier Gigafactorys in Norwegen und in den USA. Für die Freyr-Fabriken soll Siemens nun die nötige Automatisierungs- und Digitalisierungstechnologie liefern.

Ausgestattet werden die geplanten Gigafactorys mit dem „Industrial Operations X Portfolio“ von Siemens. Die Technik gestattet laut Mitteilung die Kombination von Operational Technology (OT) mit integrierter Informationstechnologie (IT) und soll es Freyr ermöglichen, Design und Fertigung bei ihren Batterien besser zu verbinden sowie die Produktion zu skalieren.

Auch Siemens-Systeme aus dem sogenannten Xcelerator-Portfolio sollen in die Freyr-Fabriken integriert werden, darunter das Product Lifecycle Management (PLM), oder auch das Industrial Edge Computing sowie Tools für die IT/OT-Konnektivität.

Industrielles Metaversum

Einblicke, wie ein Metaversum Freyr bei besseren und schnelleren Entscheidungen helfen kann, lieferten Siemens, Nvidia und Amazon Web Services (AWS) auf der Hannover Messe. Hierfür schufen die Unternehmen einen Showcase, der einen Cloud-basierten digitalen Zwilling der Freyr-Fabriken in einem industriellen Metaversum zeigt. Das Modell integriert beispielsweise die Produktions- und Service-Lebenszyklen, Betriebsdaten aus der Fabrik und Informationen zur menschlichen Ergonomie.

„Mit den neuen Verbindungen zwischen den Siemens Xcelerator- und Nvidia Omniverse-Plattformen werden Hersteller neue Möglichkeiten der Digitalisierung und KI-gestützten Automatisierung erreichen und ihre Effizienz, Agilität und Innovation steigern“, erklärte Rev Lebaredian, Vice President of Omniverse and Simulation Technology bei Nvidia.

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