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Niedriger Verbrauch möglich
Kommen wir zum Motor. Das 1,6 Liter Aggregat besitzt einen Turbolader mit Common-Rail-Direkteinspritzung. Zur Regelung und Reduzierung von Verbrauch und Emissionen hat Skoda der Greenline Version sowohl eine Start-Stopp-Automatik, als auch eine Bremsenergierückgewinnung, eine Schaltempfehlung für den Fahrer im Instrumentendisplay und eine aerodynamisch optimierte Karosserie verpasst. Das führt bei normaler, vorausschauender Fahrt zu einer deutlichen Verbrauchsreduktion, auch wenn die Werksangabe von 3,2 Liter auf 100 Kilometer nicht geknackt werden konnte. Im Testbetrieb genehmigte sich der Ocatvia kaum mehr und kam mit 3,8 Liter Mindestverbrauch ebenfalls auf wiederholbare Werte, die insbesondere Pendler interessieren dürften. Das aus einem Sparwunder damit kein Rennwagen wird, dürfte klar sein. Mit einem Leergewicht von 1.280 Kilogramm kommt man gut vom Fleck, das verfügbare Drehmomentfenster aber ist klein und eher niedertourig ausgelegt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 204 Kilometer pro Stunde und kann auch leicht erreicht werden, auch wenn bei der Autobahnhatz der Verbrauch kräftig steigt.
Aufpreis zur Basisversion
Ausgelegt ist die Greenline-Variante auf das zügige Mitschwimmen für den täglichen Bedarf. Dann greift der Octavia zu seiner stärksten Waffe und schon das Portemonnaie, sofern man den vorherigen Aufpreis zur ähnlich starken Basisversion ohne Greenline-Paket vernachlässigt. Diese kommt mit dem 1,6 Liter TDI Green tec und 77 kW/105 PS auf einen Einstandspreis von 21.290 Euro, während die Greenline-Version bei 24.650 Euro startet und beim Testwagen noch einige Zubehör-Optionen den Preis nach oben bewegen. Doch der Kostenunterschied alleine sollte nicht das Entscheidungskriterium Nummer eins bleiben. Der Blick auf die Umwelt, steigende Rohstoffpreise, sinkende Energiereserven und die Gewissheit ein solches Fahrzeug nicht schon wieder nach drei Jahren abzustoßen, könnte eine Investition in ein gutes Gewissen befriedigen.
Fazit: sehr empfehlenswert für Pendler denen ein schmaler Fuß und die Umwelt wichtiger ist, als Drehzahlorgien und 5-Sterne Ausstattungspakete.
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