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Fahrbericht Skoda Octavia Greenline: Für Sparfüchse

Redakteur: Wolfgang Sievernich

Der Skoda Ocatvia Greenline markiert bei der tschechischen Volkswagen-Tochter das maximal Machbare hinsichtlich Verbrauch und Emissionen. Wir fuhren den Kombi mit dem verfügbaren 81 kW/110 PS starken 1,6 Liter Turbodieselmotor.

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Der Skoda Octavia Greenline punktet mit einem verbrauchsarmen Motor.
Der Skoda Octavia Greenline punktet mit einem verbrauchsarmen Motor.
(Foto: Wolfgang Sievernich)

Beim Blick auf das Fahrzeug erkennt man keinen wesentlichen Unterschied zu den herkömmlichen Octavia-Modellen. Lediglich ein kleiner Greenline-Schriftzug an Front und Heck lässt erkennen, dass es sich hierbei um eine spezielle Variante handelt. Ansonsten ist der weiße Testwagen recht unscheinbar, serienmäßig erhältliche Aluminiumräder runden das Bild ab.

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Gute Ausstattung

Dieser Eindruck setzt sich auch im Innenraum fort, wird aber durch ein angenehm in der Hand liegendes Lederlenkrad, Teilleder-Schaltknauf, Lenkradbedienung, ein Infotainmentsystem mit Tochscreen-Navigationsgerät und Internetfähigem Radio, sowie einer vollautomatischen Klimaanlage namens Climatronic, Spurhalteassistent, elektrisch anklappbarer Außenspiegel, Außenspiegelabblendung, Fahrlichtassistent, Regensensor sowie einer automatischen Innenspiegelabblendung ergänzt. Die Ausstattung ist ausreichend, lässt aber noch Platz nach oben. So fehlen sowohl eine Sitzheizung als auch elektrische Fensterheber in der zweiten Reihe.

Viele Ablagemöglichkeiten

Die Sitzposition für Fahrer und Beifahrer ist sowohl vorne als auch hinten einwandfrei für ein Fahrzeug der Mittelklasse. Die Stoffsitze sind angenehm straff und geben genügend Seitenhalt. Das serienmässig verbaute Sechsgang-Getriebe ist sauber abgestimmt und lässt sich Skoda-typisch knackig schalten. Übersicht und Raumangebot sind beim Ocatvia Greenline die Messlatte in der Klasse, was besonders am üppig bemessenen Kofferraum auffällt. Besonders gut haben uns die zahlreichen Ablagemöglichkeiten im Heckteil gefallen, die es erlauben den kleineren Einkauf rutschsicher zu verstauen. Ein Schwachpunkt der bei vielen Wettbewerbern zu lästigen Umpackaktionen in den Innenraum führt. Ebenfalls positiv fallen die leicht zugänglichen Griffe für die Entriegelung der Rücksitze auf, die man ohne Verrenkungen zu erleiden, leicht vom Kofferraum aus bedienen kann.

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