Smarte Fabriken sollen besonders effizient fertigen. Wie weit die Industrie mit dem Ausbau ist, analysiert Rockwell Automation im „State of Smart Manufacturing Report“.
Effiziente Prozesse in der smarten Fabrik: Den aktuellen Stand der Industrie analysiert Rockwell Automation in einem Report.
(Bild: BMW)
In der sich schnell entwickelnden Fertigungslandschaft von heute stehen die Unternehmen in der Fertigungsindustrie für Automotive an der Spitze der technologischen Innovation. Mit dem Ziel von mehr Effizienz und geringeren Kosten, von mehr Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit, wenden sich Hersteller fortschrittlichen digitalen Lösungen zu, um ihre Betriebe zu transformieren.
Der vor kurzem veröffentliche „State of Smart Manufacturing Report“ von Rockwell Automation zeigt, dass intelligente Fertigungstechnologien und künstliche Intelligenz bei deutschen Fertigungsunternehmen besonders im Fokus stehen.
Obwohl die Cloud in der Automobilindustrie nicht primär dazu dient, Software, Hardware und physischen Zugriff vor Ort vollständig zu ersetzen, ermöglicht sie dennoch, sich über bestehende Systeme zu erstrecken. Auf diese Weise können Effizienz gesteigert und die Zusammenarbeit optimiert werden.
Smart Manufacturing soll Jobs fördern
Der Report verdeutlicht: Neben Inflation, Rohstoffmangel und den damit einhergehenden hohen Preisen für Fertigungsmaterialien stellt der Fachkräftemangel für deutsche Unternehmen die größte Herausforderung dar, um nachhaltig konkurrenzfähig zu sein.
Durch den verstärkten Einsatz von Smart Manufacturing-Technologien erwartet jedoch ein Großteil der Hersteller, mehr Menschen einzustellen oder sie für andere Aufgaben umzuschulen. Zwar können Smart Manufacturing-Tools bestimmte Tätigkeitsfelder vereinfachen und effizienter gestalten, dennoch braucht es gut geschultes Personal, um diese Tools bedienen zu können.
KI in der intelligenten Fertigung
Die Rolle der künstlichen Intelligenz in der intelligenten Fertigung hat sich zu einem entscheidenden Faktor in der Fertigungsindustrie entwickelt, auch das zeigt der „State of Smart Manufacturing Report“. Immer mehr Hersteller nutzen industrielle KI-Ansätze, um die wachsenden Herausforderungen zu bewältigen und ihre Betriebsabläufe zu optimieren. Besonders in den letzten zwölf Monaten hat generative KI, „GenAI“, stark an Bedeutung gewonnen und eine hohe Nachfrage nach industriellen Anwendungen ausgelöst, in die KI eingebettet ist.
Gen AI bezieht sich auf Systeme, die neue Inhalte oder Ideen erstellen können – basierend auf den Daten, die sie zuvor gelernt haben. In der Fertigung kann Gen AI zum Beispiel zur Entwicklung neuer Produktentwürfe oder zur Verbesserung bestehender Fertigungsprozesse dienen.
So kann industrielle KI in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, darunter die Produktionsplanung, Qualitätskontrolle, vorbeugende Wartung und Lagerverwaltung. Durch den Einsatz von KI können Hersteller Muster in ihren Daten erkennen, genauere Vorhersagen treffen und automatisierte Entscheidungen treffen, was Effizienz und Produktivität deutlich steigern kann.
Die Rolle des Datenmanagements
Nicholas Baldwin ist Senior Sales Executive bei Rockwell Automation.
(Bild: Rockwell Automation)
Effektives Datenmanagement ist ein weiterer entscheidender Faktor für die Förderung von KI und intelligenten Fertigungstechnologien. Dennoch nutzen viele Unternehmen ihre gesammelten Daten laut des Rockwell-Berichts nicht effektiv genug. Dies kann durch die Aufrüstung der Netzwerkinfrastruktur aufgefangen werden.
Auch Investitionen in besser vernetzte Hardware ist hier ratsam. So können Unternehmen ihre Betriebsdaten in Echtzeit überwachen und analysieren: um Probleme schnell zu identifizieren und zu beheben, die Produktivität zu steigern und die Betriebskosten zu senken.
Das Implementieren cloudbasierter Smart Manufacturing-Plattformen ist für eine verbesserte Koordination und Effizienz essenziell, da sie das gesamte Unternehmen unter einem einzigen Datensatzsystem zusammenbringt. Es lässt sich also festhalten, dass die Automobilindustrie trotz verschiedener Herausforderungen erhebliche Fortschritte bei der Implementierung innovativer digitaler Lösungen macht, um ihre Betriebe zu transformieren und wettbewerbsfähiger zu gestalten. Besonders die künstliche Intelligenz spielt dabei eine tragende Rolle, vor allem die generative KI.
Live-Event mit exklusiver Werksführung
Treffen Sie die Produktionsexperten der Automobilindustrie
Im Mittelpunkt des Smart Factory Day stehen Effizienz und Nachhaltigkeit im Werk, digitale Prozesse, Maschinelles Lernen, KI, Kreislaufwirtschaft, Cybersicherheit und Environmental Social Governance. Freuen Sie sich auf einen fundierten fachlichen Austausch mit Top-Referenten von Zulieferern, Automobilherstellern, Entwicklungsdienstleistern und Start-ups. Diskutieren Sie mit!
Erleben Sie außerdem die Faszination Nutzfahrzeug hautnah: Nutzen Sie die Möglichkeit, Mercedes-Benz Trucks in der hochmodernen Produktionsstätte von Daimler Truck im Werk Wörth kennenzulernen.
Mit einer cloudnativen MES-Lösung, etwa „PLEX“ von Rockwell Automation, können Hersteller in der Automobilindustrie Prozesse genauer koordinieren und unter einem unternehmensweiten Datensatzsystem zusammenbringen. Gleichzeitig können die Systembedürfnisse einzelner Standorte berücksichtigt werden. Anlagenspezifische Informationen zu Produktion, Lagerbestand und Qualität bleiben dadurch für andere Anlagen und für das eigene Personal nach Bedarf jederzeit zugänglich.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Durch die präzise Erfassung von Material- und Rückverfolgbarkeitsdaten in Echtzeit kann sichergestellt werden, dass stets unterbrechungsfrei produziert werden kann. Eine MES-Lösung ermöglicht damit geringere Herstellungs- und Ausfallzeiten und eine Minimierung von Ausschuss. Darüber hinaus können Produktionsprozesse direkt anhand eines Steuerungsplans organisiert werden, was Zykluszeiten verkürzt und die Effizienz steigert, indem papierbasierte Vorgänge überflüssig werden.