Smarte Fabriken Intelligente Fertigung: Wo steht die Industrie?

Ein Gastbeitrag von Nicholas Baldwin 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Smarte Fabriken sollen besonders effizient fertigen. Wie weit die Industrie mit dem Ausbau ist, analysiert Rockwell Automation im „State of Smart Manufacturing Report“.

Effiziente Prozesse in der smarten Fabrik: Den aktuellen Stand der Industrie analysiert Rockwell Automation in einem Report.(Bild:  BMW)
Effiziente Prozesse in der smarten Fabrik: Den aktuellen Stand der Industrie analysiert Rockwell Automation in einem Report.
(Bild: BMW)

In der sich schnell entwickelnden Fertigungslandschaft von heute stehen die Unternehmen in der Fertigungsindustrie für Automotive an der Spitze der technologischen Innovation. Mit dem Ziel von mehr Effizienz und geringeren Kosten, von mehr Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit, wenden sich Hersteller fortschrittlichen digitalen Lösungen zu, um ihre Betriebe zu transformieren.

Der vor kurzem veröffentliche „State of Smart Manufacturing Report“ von Rockwell Automation zeigt, dass intelligente Fertigungstechnologien und künstliche Intelligenz bei deutschen Fertigungsunternehmen besonders im Fokus stehen.

Obwohl die Cloud in der Automobilindustrie nicht primär dazu dient, Software, Hardware und physischen Zugriff vor Ort vollständig zu ersetzen, ermöglicht sie dennoch, sich über bestehende Systeme zu erstrecken. Auf diese Weise können Effizienz gesteigert und die Zusammenarbeit optimiert werden.

Smart Manufacturing soll Jobs fördern

Der Report verdeutlicht: Neben Inflation, Rohstoffmangel und den damit einhergehenden hohen Preisen für Fertigungsmaterialien stellt der Fachkräftemangel für deutsche Unternehmen die größte Herausforderung dar, um nachhaltig konkurrenzfähig zu sein.

Durch den verstärkten Einsatz von Smart Manufacturing-Technologien erwartet jedoch ein Großteil der Hersteller, mehr Menschen einzustellen oder sie für andere Aufgaben umzuschulen. Zwar können Smart Manufacturing-Tools bestimmte Tätigkeitsfelder vereinfachen und effizienter gestalten, dennoch braucht es gut geschultes Personal, um diese Tools bedienen zu können.

KI in der intelligenten Fertigung

Die Rolle der künstlichen Intelligenz in der intelligenten Fertigung hat sich zu einem entscheidenden Faktor in der Fertigungsindustrie entwickelt, auch das zeigt der „State of Smart Manufacturing Report“. Immer mehr Hersteller nutzen industrielle KI-Ansätze, um die wachsenden Herausforderungen zu bewältigen und ihre Betriebsabläufe zu optimieren. Besonders in den letzten zwölf Monaten hat generative KI, „GenAI“, stark an Bedeutung gewonnen und eine hohe Nachfrage nach industriellen Anwendungen ausgelöst, in die KI eingebettet ist.

Gen AI bezieht sich auf Systeme, die neue Inhalte oder Ideen erstellen können – basierend auf den Daten, die sie zuvor gelernt haben. In der Fertigung kann Gen AI zum Beispiel zur Entwicklung neuer Produktentwürfe oder zur Verbesserung bestehender Fertigungsprozesse dienen.

So kann industrielle KI in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, darunter die Produktionsplanung, Qualitätskontrolle, vorbeugende Wartung und Lagerverwaltung. Durch den Einsatz von KI können Hersteller Muster in ihren Daten erkennen, genauere Vorhersagen treffen und automatisierte Entscheidungen treffen, was Effizienz und Produktivität deutlich steigern kann.

Die Rolle des Datenmanagements

Nicholas Baldwin ist Senior Sales Executive bei Rockwell Automation.(Bild:  Rockwell Automation)
Nicholas Baldwin ist Senior Sales Executive bei Rockwell Automation.
(Bild: Rockwell Automation)

Effektives Datenmanagement ist ein weiterer entscheidender Faktor für die Förderung von KI und intelligenten Fertigungstechnologien. Dennoch nutzen viele Unternehmen ihre gesammelten Daten laut des Rockwell-Berichts nicht effektiv genug. Dies kann durch die Aufrüstung der Netzwerkinfrastruktur aufgefangen werden.

Auch Investitionen in besser vernetzte Hardware ist hier ratsam. So können Unternehmen ihre Betriebsdaten in Echtzeit überwachen und analysieren: um Probleme schnell zu identifizieren und zu beheben, die Produktivität zu steigern und die Betriebskosten zu senken.

Das Implementieren cloudbasierter Smart Manufacturing-Plattformen ist für eine verbesserte Koordination und Effizienz essenziell, da sie das gesamte Unternehmen unter einem einzigen Datensatzsystem zusammenbringt. Es lässt sich also festhalten, dass die Automobilindustrie trotz verschiedener Herausforderungen erhebliche Fortschritte bei der Implementierung innovativer digitaler Lösungen macht, um ihre Betriebe zu transformieren und wettbewerbsfähiger zu gestalten. Besonders die künstliche Intelligenz spielt dabei eine tragende Rolle, vor allem die generative KI.

Live-Event mit exklusiver Werksführung

Treffen Sie die Produktionsexperten der Automobilindustrie

Smart Factory Day

Im Mittelpunkt des Smart Factory Day stehen Effizienz und Nachhaltigkeit im Werk, digitale Prozesse, Maschinelles Lernen, KI, Kreislaufwirtschaft, Cybersicherheit und Environmental Social Governance. Freuen Sie sich auf einen fundierten fachlichen Austausch mit Top-Referenten von Zulieferern, Automobilherstellern, Entwicklungsdienstleistern und Start-ups. Diskutieren Sie mit!

Erleben Sie außerdem die Faszination Nutzfahrzeug hautnah: Nutzen Sie die Möglichkeit, Mercedes-Benz Trucks in der hochmodernen Produktionsstätte von Daimler Truck im Werk Wörth kennenzulernen.

Beispiel für einen MES-Ansatz

Mit einer cloudnativen MES-Lösung, etwa „PLEX“ von Rockwell Automation, können Hersteller in der Automobilindustrie Prozesse genauer koordinieren und unter einem unternehmensweiten Datensatzsystem zusammenbringen. Gleichzeitig können die Systembedürfnisse einzelner Standorte berücksichtigt werden. Anlagenspezifische Informationen zu Produktion, Lagerbestand und Qualität bleiben dadurch für andere Anlagen und für das eigene Personal nach Bedarf jederzeit zugänglich.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

Durch die präzise Erfassung von Material- und Rückverfolgbarkeitsdaten in Echtzeit kann sichergestellt werden, dass stets unterbrechungsfrei produziert werden kann. Eine MES-Lösung ermöglicht damit geringere Herstellungs- und Ausfallzeiten und eine Minimierung von Ausschuss. Darüber hinaus können Produktionsprozesse direkt anhand eines Steuerungsplans organisiert werden, was Zykluszeiten verkürzt und die Effizienz steigert, indem papierbasierte Vorgänge überflüssig werden.

Den vollständigen Jahresbericht zum Stand der intelligenten Fertigung kostenlos downloaden.

* Nicholas Baldwin ist Senior Sales Executive bei Rockwell Automation

(ID:50010049)