Softwarearchitektur Auto-Betriebssystem: Wo Google bereits gesetzt ist

Von Sven Prawitz 8 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das softwaredefinierte Fahrzeug ist die neue Zielgröße der Branche. Das Tätigkeitsfeld ist groß und im höchsten Maße attraktiv für Zulieferer und Dienstleister. Wo die Industrie steht und wie lange sich Google noch aussperren lässt.

Bildschirme und die darauf dargestellten Funktionen sind der sichtbare Teil von Software im Fahrzeug. Darunter liegt eine komplexe Architektur, die längst noch nicht ausgestaltet ist.(Bild:  Cariad)
Bildschirme und die darauf dargestellten Funktionen sind der sichtbare Teil von Software im Fahrzeug. Darunter liegt eine komplexe Architektur, die längst noch nicht ausgestaltet ist.
(Bild: Cariad)

Man sieht sie kaum, aber rund um ein Fahrzeug sind jede Menge Sensoren versteckt. Radargeräte nach vorne und an den Ecken, mehrere Kameras – bei diesen Sensoren geht es längst nicht mehr um den Blick nach vorne. Vielmehr möchten die Hersteller von üppig ausgestatteten Autos einen Rundumblick schaffen. Das soll die Fahrt sicherer machen und beim Einparken vor teuren Beulen im Blech oder Kratzern in den Felgen bewahren.

Im Innenraum gibt es Sensoren, die unangenehme Gerüche in der Luft erkennen, Massagefunktionen in den Sitzen, natürliche Spracherkennung oder Apps von Musikanbietern. Die Liste der Komfortfunktionen ließe sich beliebig erweitern.