Smart Factory Schaeffler und Siemens bringen KI-Copilot in die Produktion

Von Automobil Industrie 2 min Lesedauer

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Auf der SPS-Messe in Nürnberg zeigten Schaeffler und Siemens erstmals eine Maschine mit integriertem KI-Assistenten. Dieser soll unter anderem dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

Der Industrial Copilot von Siemens automatisiert mittels künstlicher Intelligenz Engineering und Operations einer Maschine.(Bild:  Siemens)
Der Industrial Copilot von Siemens automatisiert mittels künstlicher Intelligenz Engineering und Operations einer Maschine.
(Bild: Siemens)

Schaeffler und Siemens haben Mitte November auf der Messe Smart Production Solutions (SPS) in Nürnberg gemeinsam einen Industrial Copilot für die Produktion vorgestellt. Laut Mitteilung nutzt der Copilot generative künstliche Intelligenz (KI), um Innovation und Effizienz in den Bereichen Design, Engineering, Fertigung und Betriebslebenszyklus von Produkten voranzutreiben.

Um Ingenieure bei ihren Automatisierungsaufgaben zu unterstützen, ist der KI-gestützte Assistent an das Engineering-Framework Totally Integrated Automation (TIA) von Siemens über die offene API-Schnittstelle TIA Portal Openness angebunden. Der Industrial Copilot hilft den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Schaeffler beispielsweise, schneller Code für speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) zu generieren.

SPS-Code per Sprachbefehl erzeugen

Indem sie SPS-Code durch Eingaben in natürlicher Sprache generieren, können die Engineering-Teams laut Mitteilung den Zeitaufwand und die Wahrscheinlichkeit von Fehlern erheblich reduzieren. Der Siemens Industrial Copilot helfe bei der Automatisierung sich wiederholender Aufgaben und setze Ressourcen für höherwertige Aufgaben frei. Auch weniger erfahrene Mitarbeiter in der Fertigung würden in die Lage versetzt, in technische Rollen hineinzuwachsen.

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„Die digitale Transformation hat für Schaeffler höchste Priorität. Generative KI-Lösungen wie der Industrial Copilot werden diesen Weg beschleunigen und unsere Mitarbeiter bei ihren Aufgaben unterstützen“, erklärte Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG.

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Maschinenstillstände reduzieren

Der Industrial Copilot hat laut Mitteilung Zugriff auf alle relevanten Dokumentationen, Richtlinien und Handbücher, um Fabrikmitarbeiter bei der Identifizierung möglicher Fehler zu unterstützen. Diese Funktionen ermöglichen es Wartungsteams, Fehler zu erkennen und schneller Schritt-für-Schritt-Lösungen zu entwickeln. Dies werde dazu beitragen, Maschinenstillstände deutlich zu verkürzen, Industrieunternehmen effizienter zu machen und damit eine nachhaltigere Produktion voranzutreiben.

„Das ist der Beginn einer neuen Ära: Früher mussten wir mit Maschinen in ihrer Sprache sprechen. Mit unserem Industrial Copilot können wir mit Maschinen in unserer Sprache sprechen“, sagte Cedrik Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Digital Industries: „In wenigen Jahren wird KI in der Industrie allgegenwärtig sein.“

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