E-Mobilität Stellantis entwickelt eigene Batteriezellen

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Gemeinsam mit der staatlichen Forschungseinrichtung CEA will der Autohersteller neue Zellchemien entwickeln. Auch die Haltbarkeit und die Kosten der Zellen sollen verbessert werden.

Mitarbeiter von Stellantis (blau) und dem französischen CEA (weiß) arbeiten die nächsten Jahre gemeinsam an neuen Batteriezellen für E-Autos.(Bild:  Stellantis)
Mitarbeiter von Stellantis (blau) und dem französischen CEA (weiß) arbeiten die nächsten Jahre gemeinsam an neuen Batteriezellen für E-Autos.
(Bild: Stellantis)

Stellantis und die staatliche französische Forschungseinrichtung CEA (commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives) wollen gemeinsam eine neue Generation von Batteriezellen entwickeln. Wie der Autohersteller bekannt gab, wurde dafür ein Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen. Ziel sei es, Zellen mit höherer Leistung, längerer Lebensdauer und einem niedrigeren CO2-Fußabdruck zu einem wettbewerbsfähigen Preis auf den Markt zu bringen.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit von CEA und Stellantis sollen laut Mitteilung neue Zellchemien, die Lebenszyklusbewertung sowie die Validierung von Batteriezellen sein.

Seitens Stellantis erwartet man einen Wandel bei der Batterietechnik: „Wir sind noch nicht hundertprozentig sicher, wie dieser Wandel aussehen wird“, wird CTO Ned Curic in der Mitteilung zitiert. Curic formuliert trotz dieser Unsicherheit den Anspruch, „zu den Vorreitern dieser Transformation gehören zu wollen“. Deshalb würden mehrere Optionen untersucht.

Das CEA

Das CEA will als Forschungs- und Technologie-Organisation die Industrie durch Innovationen und technologische Durchbrüche unterstützen und den Partnern so Marktdifferenzierung und Wettbewerbsvorteile ermöglichen. Philippe Stohr, Leiter der Energieabteilung, verweist auf mehr als 25 Jahre Erfahrung der Einrichtung im Bereich Lithium-Ionen-Batterien. Die Organisation hat neun Forschungseinrichtungen, in denen eigenen Angaben zufolge mehr als 21.000 Menschen arbeiten. Das jährliche Budget wird mit knapp sechs Milliarden Euro angegeben. Zu den bekannteren Projekten dürfte der Atomfusions-Reaktor Iter in Cadarache (Südfrankreich) gehören.

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