Leapmotor Elektro-Einstieg bei Stellantis über 4.000 Euro tiefergelegt

Von Jens Rehberg 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Den chinesischen Elektro-Mini „T03“ preist Stellantis Deutschland ganz knapp oberhalb des wichtigsten Wettbewerbers aus Europa ein. Das Mittelklasse-SUV „C10“ kommt deutlich billiger als ein ID 4.

Der Leapmotor C10 soll in einer Liga mit Tesla Model Y und VW ID 4 spielen.(Bild:  Stellantis)
Der Leapmotor C10 soll in einer Liga mit Tesla Model Y und VW ID 4 spielen.
(Bild: Stellantis)

Stellantis Deutschland will in Kürze den Bestellstart für zwei Modelle seiner chinesischen Partnermarke Leapmotor einläuten. Hierzu hat der Importeur gestern die entsprechenden Basispreise bekannt gegeben.

Demnach steht das A-Segment-BEV „T03“ ab 18.900 Euro in der Liste. Damit ist der Stadtflitzer nur unwesentlich teurer als der Dacia Spring. Bislang war der Elektro-C3 von Citroen ab 23.300 Euro der billigste Stromer des Stellantis-Konzerns – jetzt ist der kleine Citroen 4.400 Euro teurer als das neue Einstiegsmodell. Der 95 PS starke T03 soll genug Saft für (theoretische) 265 Kilometer haben – damit wäre er nicht ganz so ausdauernd wie der E-C3 (300 km). In anderen europäischen Märkten wurde der T03 schon bis zu 6.000 Euro teurer angeboten.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 13 Bildern

Das zweite Leapmotor-Modell zum Markenstart hierzulande soll das Mittelklasse-SUV „C10“ sein. Stellantis Deutschland setzt hierfür den Basispreis bei 36.400 Euro an – circa 4.000 Euro weniger als beim ID 4 von VW. Letzterer kommt zu diesem Preis mit einer 55-kWh-Batterie, die das deutsche SUV gut 360 Kilometer weit antreibt. Der C10 mit 70-kWh-Batterie dagegen soll 420 Kilometer schaffen.

Händlerzahl noch unbekannt

Die Händlererstausstattung liefert Presseberichten zufolge gerade ein Frachter mit 800 Einheiten aus Fernost an. Zudem sollte dem Vernehmen nach eine europäische Fertigung des kleinen T03 im Semi-Knocked-Down (SKD)-Verfahren längst im polnischen Stellantis-Werk in Tychy angelaufen sein. Hierfür gab es aber von Seiten des Herstellers nie eine offizielle Bestätigung.

Wie groß nun das deutsche Vertriebsnetz der chinesischen Marke sein wird, dazu hält sich Rüsselsheim noch bedeckt. Erst Ende September zum operativen Verkaufsstart soll offengelegt werden, welche Stellantis-Partner sich für das zusätzliche Angebot entschieden haben. Bekannt ist bislang nur, dass die beiden chinesischen Modelle in der Mehrzahl der insgesamt 26 Vertriebsstützpunkte der 10 deutschen Stellantis-Niederlassungen angeboten werden sollen.

Seit Herbst vergangenen Jahres gehört Stellantis gut ein Fünftel der Anteile an dem chinesischen Hersteller Leapmotor. Dafür hatte Carlos Tavares rund 1,5 Milliarden Euro bezahlt. Stellantis erwarb damit auch das Recht, Leapmotor außerhalb von China, Taiwan, Hongkong und Macau exklusiv bauen, exportieren und verkaufen zu dürfen.

(ID:50179557)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung