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Subaru Forester: Kombiniere Diesel mit CVT

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Feintuning für den Diesel-Einsatz

Dieses adaptive CVT-Getriebe war seit 2013 zunächst mit Ottomotoren gekoppelt und musste für den Dieselmotors erst einmal ertüchtigt werden. So wurde das Getriebegehäuse verstärkt, die Laschenkette von Schaeffler für höhere Drehmomente ertüchtigt und der Drehmomentwandler größer dimensioniert. Um die leichten Akustiknachteile der Laschenkette zu neutralisieren, ist die Außendämmung im Forester verbessert und ein neues Getriebeöl eingesetzt worden. Nicht zuletzt wurde die innere Reibung im Getriebe an vielen Stellen verringert. Die gemeinsam mit Schaeffler entwickelte Laschenkette erlaubt eine Spreizung von 6,443. Selbst bei schneller Autobahnfahrt bleibt damit die Motordrehzahl moderat, was sich positiv auf die Geräuschkulisse und den Treibstoffkonsum auswirkt. Durch die kleine Kontaktfläche der einzelnen Kettenglieder entstehen beim Zusammenspiel von Kette und Variator geringere Schwingungen und damit weniger Laufgeräusche.

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Wandler statt Lamellenkupplung

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal: während andere Hersteller mit Lamellenkupplungen arbeiten, hat sich Subaru für einen Wandler entschieden. Er bietet laut Subaru den höchsten Anfahrtskomfort und ermöglicht dennoch fast ein doppelt so hohes Drehmoment. Dass sich Subaru voll auf eine automatische Getriebetechnik konzentriert, liegt an der Stückzahl von etwa 800.000 CVT-Getrieben pro Jahr. Für diese im globalen Maßstab vergleichsweise moderate Stückzahl lohnt sich der Einsatz mehrerer automatischer Getriebetechniken nicht. Dass man sich für die stufenlose CVT-Automatik entschieden hat, liegt laut Subaru nicht zuletzt daran, dass das stufenlose CVT am besten zur stufenlosen Kraftentfaltung eines Verbrennungsmotors passt. Die ruckfreie Übersetzungsänderung ohne Schalten zwischen den einzelnen Gangstufen, die große Getriebespreizung und das Fehlen einer Zugkraftunterbrechung sind weitere wichtigste Vorteile.

Bessere Bedienung und neues Modell

Die neben der neuen Motor-Getriebe-Kombination augenfälligsten Änderungen beim Forester des Modelljahrgangs 2015 sind die aktualisierten Entertainment- und Navigationsfunktionen. Die Navigation wird auf der mittleren LCD-Anzeige im Blickfeld des Fahrers dargestellt. Außerdem wurde die Touchscreen-Steuerung für externe Geräte verbessert. Beispielsweise kann der Fahrer über den Touchscreen in der Mittelkonsole direkt auf Musikdateien im per Bluetooth angedockten Smartphone zugreifen. Zusätzlich können das Smartphone und andere mobile Audiogeräte auch per AUX- und USB-Anschluss mit dem Forester verbunden werden. Alternativ lassen sich die Audiofunktionen auch über Tasten im Lenkrad oder eine Sprachsteuerung bedienen.

Modellzuwachs nach der IAA 2015

Zuwachs wird die Subaru-Modellpalette dann nach der IAA im Herbst bekommen. Dann geht das neue Modell „Levorg“ an den Start, ein laut Subaru „Sportstourer in Kombibauweise“. Er soll von der Größe her zwischen dem Impreza und dem Legacy angesiedelt sein.

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