Noch mehr Sensoren, noch mehr Computing-Power: Das sind die Trends der Auto Guangzhou 2021. Die deutschen Hersteller verlieren dabei zunehmend an Glanz.
Zum Montieren und Testen von Power-IC-Modulen hat der Leistungshalbleiter-Marktführer Infineon eine neue Fabrik in Ungarn gebaut und jetzt eröffnet. Im Endausbau sollen dort 275 Angestellte arbeiten. Die Produktion läuft bereits.
In der E-Mobilität war Toyota ins Hintertreffen geraten. Seinen Rückstand will der Autobauer jetzt mit einer Batterie-Offensive aufholen. Er verspricht hohe Reichweiten und kurze Ladezeiten. Auch Feststoffbatterien sind in Planung.
Continental-Vorstandschef Elmar Degenhart hat heute bei der Bilanzpressekonferenz einen Milliardenverlust vorgelegt. Für das laufende Jahr erwartet er einen weiteren Rückgang. Derweil sind schon Jobs im niedrigen vierstelligen Bereich abgebaut worden.
Die Belegschaft des Ford-Werks Saarlouis hatte monatelang auf eine positive Investitionsentscheidung gehofft. Vergebens. In drei Jahren wird in dem saarländischen Werk wohl die Produktion enden – zu Gunsten des Standortes Valencia.
Der Nutzfahrzeughersteller will den Karosserierohbau von Evobus aus Mannheim nach Tschechien verlegen. Auch in Neu-Ulm stehen Arbeitsplätze auf der Kippe.
BYD hat seinen Fahrzeugabsatz 2022 um 200 Prozent gesteigert. Nun peilt der Hersteller allein für China vier Millionen verkaufte Autos an und investiert dafür massiv in neue Werke – auch Deutschland ist in der Auswahl.
Das E-Auto-Start-up Nio treibt die Technik der Wechselakkus voran. In China steigt mit Saic nun ein Staatsbetrieb in die Technik ein. Auch Zulieferer CATL spielt mit.
Die Idee war gut, doch die Welt noch nicht bereit: Nachdem vor rund einem Jahrzehnt die erste Welle der Microcars noch versickert ist, rollt nun die zweite an. Und die hat deutlich bessere Aussichten.